26.06.2016, 19:31 Uhr

Gedicht von der aufgehenden Sonne

Und wenn ich nicht schlafen kann,
nehm ich eine Pille ein.
Und wenn ich nicht brav sein kann,
nehm ich eine Pille ein.

Und wird mir alles zu viel,
trinke ich ein Bier.
Wirkt´s nicht, so wie ich will,
dann trinke ich halt vier.

Und will ich nicht denken,
setz ich mich vor dem Schirm.
Der tut mich schön ablenken
und benebelt mir mein Hirn.

Und spüre ich ein Loch,
kauf ich mir was ein.
Und spüre ich ein Loch,
dann muss es halt auf Kredit sein.

Und ist es einmal still
und ich hör sogar die Vögel draußt.
Dann bekomm ich ein schreckliches Gefühl -
oh wie mir davor graust.

Ich lebe nur am Wochenend
und an den Abenden - vielleicht.
Meistens lebe ich am Wochenend
und sehr seicht.

Und ist das mein Leben,
so sei´s wie es sei.
"Das ist doch kein Leben!",
geht mir am Arsch vorbei.
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Kathrin Petutschnig aus Pinzgau | 27.06.2016 | 08:29   Melden
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Albert Etschmaier aus Pinzgau | 27.06.2016 | 21:19   Melden
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