05.07.2016, 21:52 Uhr

Unromantische Liebesgeschichte

Er erzählte von seinem Kummer
und seinem Herzen, das gebrochen.
(Er hat ein wenig nach Alkohol gerochen)
Sie gab ihm trotzdem ihre Nummer.

Er rief an, oft in den nächtlichen Stunden
und weinte am Telefon sogar.
Sie war für ihn da
und half ihm beim Gesunden.

Irgendwann zogen sie zusammen
in sein Haus. Sie hatten sich gefunden
wie in der Geschichte mit den Hunden
(Susi und Strolch heißen sie mit Namen).

Nun war er wieder froh.
Sie ging arbeiten und arbeitete auch zu Hause
und kümmerte sich um ihn in der Pause
und trug ihm alles zum Po.

Die Jahre vergingen.
Er wurde ziemlich fett,
behandelte sie aber immer nett
(so kann Beziehung gelingen).

Eines Tages traf ihn der Schlag
und er konnte sich nicht mehr bewegen.
Sie musste ihn pflegen
bis in den Sarg.

Der Verlust schmerze sie sehr.
Sie war arbeiten gewohnt
und hatte sich nie geschont.
Jetzt wurde ihr Leben leer.

Sie verließ kaum noch das Haus
und ließ sich fürchterlich gehen
(man konnte es an ihrem Äußeren sehen).
Seine Verwandten warfen sie raus.

(Sie starb bald darauf allein
in einem Obdachenlosenheim.)

Schlussfolgerung:
Frau darf nicht darauf vertrauen,
dass andere auf sie schauen.
Drum prüfet, wer sich bindet,
damit frau sich nicht auf der Straße findet.
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Albert Etschmaier aus Pinzgau | 05.07.2016 | 21:53   Melden
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