18.04.2016, 12:49 Uhr

„(D)U & I - United Integration“ SchülerInnen-Projekt der 3BK (3. Klasse Bürokauffrau/-mann) der Landesberufsschule Zell am See

„Austausch der (Ess)Kulturen“


Den Auftakt unseres Projektes bildete ein kulinarischer Austausch in der Flüchtlingsunterkunft Högmoos bei Taxenbach. Wir nahmen am 19. März 2016 das bevorstehende Osterfest zum Anlass, unsere Kultur und damit verbundene Bräuche den Bewohnern näher zu bringen. Gleichzeitig waren wir gespannt darauf, arabische Spezialitäten kennenzulernen.

Höhepunkt für die Kinder: Ostereier-Färben und -Bemalen

Nach eingehender Vorbereitung auf diesen Nachmittag wurden wir von den Anwesenden herzlich empfangen und mit der Küche vertraut gemacht. Das gemeinsame Ostereier-Färben und Bemalen war das Highlight für die Kinder der Unterkunft, das sie sichtlich genossen und uns über ihr bisheriges Leben und ihre Situation in Österreich erzählten. Während ein Teil unserer Gruppe verschiedene Kuchen und Osterlämmer zubereiteten, zauberten zeitgleich unsere fleißigen Helfer unter den Bewohnern arabische Süßspeisen.

Asylwerber und freiwillige Helfer - eine angenehme Atmosphäre

Gemeinsam wurden die Tische für den Nachmittagskaffee gedeckt und langsam füllte sich der Gastraum mit Asylwerbern aus den umliegenden Quartieren und freiwilligen Helfern. Dieses monatliche Treffen gibt den Menschen die Möglichkeit, sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen. Interessierte sind dabei immer herzlich willkommen, wie wir uns selbst überzeugen konnten. Die Stimmung war gelöst, es wurde angeregt geplaudert und gelacht. Auch wenn die Kommunikation manchmal holprig verlief, waren wir von den in kurzer Zeit erworbenen Deutschkenntnissen mancher Asylwerber beeindruckt. Diese freuten sich sichtlich über unser Engagement und wir tanzten gemeinsam zu Trommelklängen. Uns hat diese Veranstaltung viel Spaß und Freude bereitet und gezeigt, wie einfach ein Kennenlernen und Austausch der Kulturen sein kann.

"Mama Walli" hat immer ein offenes Ohr

Von den freiwilligen einheimischen Helfern ist uns besonders Waltraud in Erinnerung geblieben, die von den jungen Männern aus den Kriegsgebieten liebevoll „Mama Walli“ genannt wird. Die Taxenbacherin engagiert sich seit Jahren für die Integration von Asylwerbern und hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen ihrer Schützlinge. Wir sind beeindruckt von der Hilfsbereitschaft und dem Engagement von Walli und den freiwilligen Helfern, die unermüdliche Unterstützung bei der Integration von Flüchtlingen leisten!
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