07.04.2016, 15:19 Uhr

"Etwas zu tun gibt es immer"

Der Gemeindebedienstete Manfred Nindl ist auch Obmann der Turn- und Sportunion Bramberg. (Foto: Christa Nothdurfter)

Manfred Nindl ist "Gemeindearbeiter" in Bramberg. Hier gibt's einen kleinen Blick auf seine vielfältigen Aufgaben.

BRAMBERG (cn). Die richtige Berufsbezeichnung ist eigentlich "Gemeindebedienste", aber im Pinzgau werden sie allseits "Gemeindearbeiter" genannt. Sie sind es jedenfalls gewohnt, anzupacken. Aber diesmal packt einer aus und zwar Manfred Nindl aus Bramberg. Nun, wollen wir es nicht übertreiben... der Bramberger packt nicht aus, sondern erzählt einfach ein wenig von seinem vielseitigen Beruf und was ihm daran besonders gut gefällt.

Ein vierköpfiges Team

Der 48-jährige Oberpinzgauer hat in der "Smaragdgemeinde" drei Berufskollegen, doch bei ihm laufen die Fäden der Truppe zusammen. "Die Arbeiten müssen gut koordiniert werden. Auch deshalb, weil es selten der Fall ist, dass wir bei deiner Tätigkeit von Anfang bis zum Ende dabeibleiben können. Immer wieder einmal gibt es etwas zu tun, das in dem Moment noch wichtiger ist."

Die komplette Liste wäre viel zu lang...

Eine komplette Liste der anfallenden Arbeiten würde den Platz dieses Bericht sprengen, daher nachfolgend nur die wichtigsten, wobei sie natürlich jahreszeitenabhängig sind: Reinigung der Gemeindestraßen und Instandhaltung der Grünanlagen, die Basis-Betreuung von Schwimmbad, Kindergarten, Spielplätzen, Friedhof usw., die Wartung von Pumpstationen im Kanalnetz, die Pflege von Wanderwegen oder die Planung und zum Teil auch die Durchführung der Schneeräumung. Bei Bedarf wird auch dem Schulwart und dem Totengräber geholfen. Zuständig sind die Bramberger Gemeindearbeiter auch für den untersten Bereich der "wahrscheinlich längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt", wobei auch bestens mit den Neukirchnern zusammengearbeitet wird.

"Gut, dass jetzt auch nach Bramberg Flüchtlinge kommen"

Dass Manfred Nindl den Beruf und die Menschen sehr mag, merkt man an der Art und Weise seiner Schilderungen, ganz besonders schätzt er aber auch das gute Einvernehmen im Team - manchmal gehen die vier Männer sogar gemeinsam essen - und dass der Bürgermeister ein netter Chef ist. "Und ganz persönlich finde ich es gut, dass jetzt auch nach Bramberg Flüchtlinge kommen. Wenn diesbezüglich Arbeiten für uns anfallen, werden wir diese gerne erledigen."


Unter dem Motto "Menschen und Geschichten aus Bramberg gibt's unter folgenden Links noch mehr Berichte aus der Oberpinzgauer Gemeinde


Zu Besuch bei Alois Hofer vom Gasthof Bergkristall:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/holzbrunn...

Zu Besuch bei der fast 90-jährigen Ida Kaserer und ihrem roten Flitzer:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/ida-kaser...

Zu Besuch bei Christine Hochwimmer und ihrem für alle offenen Samplhaus:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/entdeckt-...

Zu Besuch in der Bäckerei Daxenbichler:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/leute/entdeckt-in...

Zu Besuch bei Waltraud Voithofer, der Kustodin des Heimatmuseums:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/ein-hoelz...

Zu Besuch bei Erwin Burgsteiner, dem Obmann der Mineraliensammler:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/das-wunde...

Zu Besuch bei einer "Stoasuacha-Familie":
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/entdeckt-...

Haflinger-Züchterin Johanna Rauch hat den Tanzlehenstall revitalisiert:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/leute/bramberg-ne...

Zu Besuch bei Hildegard Enzinger und ihrem Wollstadel:
http://www.meinbezirk.at/pinzgau/wirtschaft/reine-...
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Peter Würti aus Pinzgau | 07.04.2016 | 17:23   Melden
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