25.03.2016, 16:00 Uhr

Gemeinde St. Martin entwickelt Zukunftsprofil 2025

St. Martin plant für die Zukunft (Foto: Gemeinde)
ST. MARTIN BEI LOFER. "Werte erhalten - Neues gestalten"

Unter diesem Slogan werden in der Gemeinde St. Martin bei Lofer derzeit die Zukunftsdialoge beworben, zu denen die gesamte Bevölkerung eingeladen ist. Ausgehend von den Ergebnissen dieser Abende wird das Zukunftsprofil 2025 erarbeitet. Damit schafft sich die Gemeinde ein verbindliches Leitbild zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Die drei Zukunftsdialoge, zu denen offen eingeladen wird, befassen sich mit folgenden Themen:
4. April 2016, Zukunftsdialog 1: Arbeit/Wirtschaft, Tourismus und Freizeit, Gesundheit, Ortsbild
4. April 2016, Zukunftsdialog 2: Naturraum/Umwelt, Landwirtschaft, Nahversorgung, Mobilität, Energie
6. April 2016, Zukunftsdialog 3: Familie, Kultur und Bildung, Soziales, Vereinsleben

Zu einem 4. Zukunftsdialog sind Bürger/-innen nach dem Zufallsprinzip eingeladen. Dadurch werden auch Personen erreicht, die bisher weniger in das Gemeindegeschehen eingebunden waren, erfahrungsgemäß jedoch wertvolle Beiträge einbringen können.

Alle Veranstaltungen finden im Vereinszentrum St. Martin statt, Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Mit „Werte erhalten - Neues gestalten“ soll auch das Bewusstsein dafür gestärkt werden, dass St. Martin eine Gemeinde ist, in der es sich zu leben lohnt. Gerade für junge Menschen und Familien ist dies wichtig. Sie brauchen glaubwürdige Perspektiven, damit sie sich für ein Leben am Lande entscheiden. Nur so können Landgemeinden in Zukunft ein vitaler Lebensraum bleiben. Für ältere Menschen wiederum gilt es, dass sie ein soziales Umfeld vorfinden, in dem sie möglichst lange selbständig, bei Bedarf jedoch gut betreut, leben können.

Bgm. Josef Leitinger hob hervor, „dass St. Martin bei Lofer viele gute Voraussetzungen für eine zukunftsfähige wirtschaftliche und soziale Entwicklung besitzt. Gleichzeitig gilt es, unser kulturelles und naturräumliches Erbe zu erhalten“.

Gefördert wird dieser Prozess im Rahmen der Agenda 21 durch das Land Salzburg. Dabei wird Wert darauf gelegt, dass das Zukunftsprofil konsequent nachhaltig ausgerichtet ist. Das heißt: man soll sich nicht nur danach ausrichten, was kurzfristig einen Vorteil bringt, sondern auch den Bedürfnissen der nachfolgenden Generationen gerecht wird.

Für die fachliche Begleitung wurden mit Karlo Hujber und Sabine Pinterits zwei erfahrene Moderatoren beauftragt. Sie sind vor allem dafür bekannt, dass sie für einen lebendigen Ablauf solcher Prozesse sorgen. Weiters betonen sie, „dass den Worten auch bald Taten folgen werden“. So sollen bereits in wenigen Monaten erste konkrete Umsetzungsprojekte gestartet werden, die wiederum von aktiven Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen werden.

Text: Gemeinde St. Martin
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