15.03.2016, 07:14 Uhr

Hebammenzentrum in Mittersill: Die gesicherte Finanzierung wurde gemeinsam gefeiert

Sechs Oberpinzgauer Bürgermeister, drei Hebammen und ganz rechts Georgia Winkler-Pletzer (Leader-Region NPHT) beim Feiern. (Foto: Christa Nothdurfter)
OBERPINZGAU (cn). Kein Wunder, dass bei diesem Treffen am vergangenen Freitag alle so gut gelaunt waren: Nachdem die Finanzierung für das bewährte und beliebte Hebammenzentrum in Mittersill jedes Jahr mit dem Land neu ausverhandelt werden musste und es zuletzt diesbezüglich gar nicht gut ausgesehen hatte, konnte nun gemeinsam angestoßen werden.

Ein Leader-Projekt als "Rettungsschirm"

Die Bürgermeister des Regionalverbandes Oberpinzgau und die Mitarbeiterinnen der Leader-Region Nationalpark Hohe Tauern haben gemeinsam ein Leader-Projekt initiiert, welches die Finanzierung bis inklusive 2018 sicherstellt. Auch für die Zeit danach könne man laut Georgia Winkler-Pletzer, der Geschäftsführerin der Leader-Region NPHT, optimistisch sein.


Die Summen im Detail

Das Land übernimmt pro Jahr 84.000 Euro, gebraucht werden aber 120.000 Euro. Beim gegenständlichen EU-Leader-Projekt können pro Jahr 84.000 Euro lukriert werden. Ein Schelm jedoch, wer denkt, die 44.000 Euro "zu viel" würden sich die Bürgermeister, die Hebammen und die Leader-Damen untereinander aufteilen.
Nein, die Gelder kommen auch "Pro Eltern Pinzgau Pongau" (PEPP) zugute. Die beiden Institutionen haben schon bisher zusammengearbeitet.

Zusammenarbeit mit PEPP: Klare Zuständigkeitsbereiche

Diese Zusammenarbeit wird nun zum Teil intensiviert, zugleich aber werden die Kompetenzen im Oberpinzgau - und auch das ist Teil des Projekt-Konzeptes - genauer als bisher voneinander abgegrenzt.
Für die verschiedenen Gruppenangebote (Mutter-Kind-Gruppen, Stillrunden, Babytreffs oder Geburtvorbereitungskurse) ist im Oberpinzgau ausschließlich PEPP zuständig, das Hebammenzentrum hingegen für den medizinischen Bereich und für Einzelberatungen.
LAbg. Bürgermeister Michael Obermoser (Wald im Pinzgau): "Unsere Hartnäckigkeit - und vor allem auch jene der Hebammen beim Land - hat nun Früchte getragen. Das Hebammenzentrum ist von enormer Bedeutung für unsere Region."
Die anderen Oberpinzgauer Ortschefs bliesen alle in dasselbe Horn, die Erleichterung und die Freude waren regelrecht spürbar.
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