18.07.2016, 07:06 Uhr

Leserbrief: "Es ist schon erschreckend, wie herzlos manche Menschen agieren..."

Der kleine, in letzter Sekunde gerettete Kater. (Foto: Privat)

Die folgenden Zeilen stammen von Andreas Diesenreiter aus Saalfelden

Ich war am Mittwoch, den 13. Juli 2016, vormittag im Bereich zwischen Örgeler Bauern Alm und Jahn-Hütte auf ca. 1.200 Metern Seehöhe schwammerlsuchend (übrigens sehr erfolgreich) unterwegs.

Einen Forstweg entlanggehend, sehe ich darauf etwas "Rotes" sitzen. Mein erster Gedanke war: Ein Tier..Ich bin dann näher hin gegangen und sehe zu meinem Erstaunen, dass hier in dieser Höhe eine Katze sitzt!

Vorsichtig habe ich sie angestupst - ein kurzes Miauen und heftiges Zittern dieses
kleinen Wesens folgten nach - die Katze lebte noch...

Ich hab sie sofort eingepackt, bin den Berg runtergerannt, habe mir Katzenmilch und Babynahrung besorgt, sie zum warmen Ceranfeld meiner Küche gelegt und vorsichtig "aufgetaut". Und ihr halbstündllich ein paar Tropfen gewärmte Katzenmilch verabreicht...

Sie ist halbtot gewesen, ausgefroren und halbverhungert... Und einen Tag später: Ein supersüßer, verschmuster, topfitter Kater im Alter von etwa 8 Wochen (siehe Fotos)

Dem "Menschen", der dieses tolle Lebewesen hoch über Saalfelden ausgesetzt hat, dem wünsche ich die Hölle auf Erden!


Andreas Diesenreiter
5760 Saalfelden
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Elfriede Goritschnig aus Klagenfurt | 18.07.2016 | 15:40   Melden
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