16.09.2016, 14:50 Uhr

Mittersiller Schüler „daten“ Forscher

Die Forscher und Experten stellten sich den Fragen der Schüler (Foto: Leader)
MITTERSILL. Im Oberpinzgau werden gemeinsam mit dem ÖZBF (Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung) seit einem Jahr begabungsfördernde Angebote für Kinder und Jugendliche umgesetzt. Aktuelles Highlight war ein „Wissens-Speeddating“ für Gymnasiasten.

Spannende Begegnungen

Bei der Speeddating-Dialogveranstaltung am 15. September fanden im Mittersiller Pfarrsaal Begegnungen rund um die Themenbereiche Forschung, Technologie, Innovation statt. Bei diesen Kurzgesprächen zwischen Jugendlichen und ForscherInnen, wurden aktuelle Forschungsinhalte und wissenschaftliche Berufsbiografien diskutiert. Mit dabei waren hochrangige Experten (möglichst aus der Region): Werner Meissner und Matthias Metelka zum Thema Mechatronik (Meltro Produktentwicklung GmbH Leogang), Nina Sejkora im Bereich Analogforschung und Raumfahrt (Österreichisches Weltraum Forum, Innsbruck), Helmut Biberger zum Thema Stromerzeugung durch Wasserkraft (Verbund Austrian Hydro Power AG Kaprun), Manuel Huick zum Schwerpunkt sense-management (Hagleitner, Zell am See), Stephan Tischler zum Thema „Intelligente Verkehrssysteme“ (Institut für Infrastruktur, Universität Innsbruck) und Constanze Rak zu Naturraum-Management (Österreichische Bundesforste, Mittersill).

Die Neugier wecken

Die anwesenden ForscherInnen und ExpertInnen stellen sich, ihr Arbeitsfeld und ihre Forschungsprojekte vor und versuchten dabei, die zwei Klassen des BORG Mittersills neugierig zu machen. Die Jugendlichen waren in kleinen Teams organisiert und wechselten alle zehn Minuten an einen anderen Tisch mit den jeweiligen Experten. Projektleiterin Christa Bernert, (Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie) freute sich über die gelungene Veranstaltung: „Meist sind wir ja in großen Städten, aber es ist uns ein großes Anliegen, auch Jugendliche im ländlichen Raum zu erreichen. Dabei können wir sie auch mit unseren weiteren Angeboten wie Praktikanten-Stellen in Forschungseinrichtungen oder Wettbewerben und weiteren Projekten bekannt machen!“.

Text: Leader-Nationalpark
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