17.06.2016, 11:49 Uhr

Neue Radboxen bei Pinzgauer Lokalbahnhöfen

Walter Stramitzer (Dienststellenleiter Pinzgauer Lokalbahn) , Bgm. Peter Padourek , LR Hans Mayr , Bgm. Hannes Enzinger (Bramberg) (Foto: LMZ)
PINZGAU. Bei den Haltestellen der Pinzgauer Lokalbahn bei Tischlerhäusl, Uttendorf, Mittersill, Bramberg und Krimml gibt es jetzt neue Fahrradboxen zu mieten. Das Angebot richtet sich vor allem an Pendlerinnen und Pendler, um Fahrräder witterungsgeschützt und sicher vor Vandalismus zu parken. Für Touristinnen und Touristen gibt es beim Bahnhof Krimml jetzt auch Boxen für Kurzzeitmiete mit Münzeinwurf. Das gab Verkehrslandesrat Hans Mayr heute bei der Aufstellung der neuen Radboxen an der Station Tischlerhäusl in Zell am See bekannt.

Radboxen sind Garagen für Fahrräder, die witterungsgeschütztes und vandalismussicheres Parken von Fahrrädern ermöglichen. Bei den Stationen der Salzburger Lokalbahn im Flachgau wurden in den vergangenen Jahren mehr als 60 Radboxen aufgestellt und zur Dauermiete angeboten.

"Nun gibt es dieses Angebot auch bei Lokalbahnstationen im Pinzgau", so Landesrat Mayr. "Jeweils fünf Radboxen wurden bei den Haltestellen der Pinzgauer Lokalbahn Tischlerhäusl, Uttendorf, Mittersill, Bramberg und Krimml Ende Mai aufgestellt. Damit soll die Nutzung von Fahrrädern als Zubringer zum öffentlichen Verkehr für Pendlerinnen und Pendler attraktiver werden. Dieses Angebot ist vor allem für Radelnde mit hochwertigen Rädern interessant, die so kostbare Fahrräder sichern können."

Walter Stramitzer, verantwortlich für den Betrieb der Pinzgauer Lokalbahn, bei der Salzburg AG, erklärte: "Im vergangenen Jahr haben wir rund 814.000 Personen umweltfreundlich mit der Pinzgauer Lokalbahn befördert. Die praktischen Radboxen sind ein tolles Angebot für die Fahrgäste und machen den Umstieg vom Auto auf die Bahn noch einfacher."

Für Rad-Touristinnen und Touristen gibt es beim Bahnhof Krimml das Angebot, die Radbox für einen Tag per Münzeinwurf zu mieten.

Anmeldung für freie Radbox



Wer sich für eine freie Box interessiert, kann sich über das Anmeldeformular auf der Webseite www.radbox.at dafür anmelden und erhält dann eine Reservierungsbestätigung mit den weiteren Details wie Mietvertrag, Kosten und Schlüsselübergabe. Verwaltet werden die Radboxen von den geschützten Werkstätten, die Schlüsselübergabe erfolgt bei den Bahnhöfen.

Die aufgestellten Boxen kosten 80 Euro im Jahr, plus zehn Euro Bearbeitungsgebühr, und können für mindestens ein halbes Jahr gemietet werden. Danach ist die Kündigung jederzeit möglich. Ergänzende Informationen wie beispielsweise die Suche von Fahrradgaragen über eine Karte und über eine Liste, Kosten und Anzahl der Plätze findet man auf www.radbox.at. Die Standard-Radboxen sind zirka zwei Meter lang, 80 Zentimeter breit und 1,15 Meter hoch und bieten Platz für zwei Fahrräder (ohne Korb oder Kindersitz).

Das Projekt wird über das Förderungsprogramm ISR (Optimierung intermodaler Schnittstellen im Radverkehr) aus dem Klima- und Energiefonds als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz im Verkehr gefördert.
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