06.05.2016, 11:05 Uhr

Treffen der ARGE Pinzgauer Lehrer mit TAURISKA - 20 Jahre nach dem überaus erfolgreichen Projekt gab es ein Wiedersehen

V.l.: Inge Bründlinger, Hannes Wartbichler, Roswitha Waltl-Faistauer, Klaus Burmann, Susanna Vötter-Dankl, Gotthard Hörl, Rita Hackl, Toni Mair. Nicht am Foto Gerlinde Hochmair. Foto: tauriska

Zwischen der damaligen Pädagogischen Akademie (heute Pädagogische Hochschule), dem Verein TAURISKA und der Nationalparkregion hatte sich eine befruchtende Zusammenarbeit entwickelt.

Seit 1988 hatten Studenten der PÄDAK die Möglichkeit in den Pflichtschulen der Nationalparkregion das geblockte zweiwöchige Unterrichtspraktikum zu absolvieren.
Darüber hinaus führten seit dem Sommersemester 1989 landeskundliche Exkursionen der Volksschullehrerausbildung in den Nationalpark.

Die Nationalpark-Praktika stellten einen idealen Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis dar.

Die Studenten hatten die Möglichkeit, zwei Wochen hindurch an Ort und Stelle sehr konkrete Erfahrungen mit dem Schulalltag zu sammeln. Zudem lernten die Studenten die schul- und kulturpolitische Situation im Nationalpark und der Region kennen. Daraus hatte sich erfreulicherweise auch ergeben, dass die Bereitschaft von Junglehrern, im Pinzgau zu unterrichten, deutlich gestiegen ist. Die Plätze für das geblockte Unterrichtspraktikum in der Region Nationalpark Hohe Tauern waren im Gegensatz zu früheren Jahren ausgebucht.

1988 begann es mit der großen Tagung „Fern von Garten Eden“ mit Herbert Girardet und John Seymour, die mit BBC die gleichnamige Fernseh-Doku und ein Buch präsentierten. Über 400 Pflichtschullehrerinnen und Lehrer des Schulbezirkes Zell am See waren in den TAURISKA-Kammerlanderstall nach Neukirchen gekommen. Motiviert von der engagierten Leiterin dieser kulturellen Arbeitsgemeinschaft Roswitha Waltl-Faistauer aus Zell am See entstanden danach zahlreiche Veranstaltungen und Projektarbeiten.
Die Idee hatte Prof. Alfred Winter, dem es ein großes Anliegen war, sowohl die zukünftigen wie die in der Region wirkenden Pädagoginnen und Pädagogen in die Entwicklung des Nationalparks und der Kulturarbeit einzubinden. Mit im Team der Arbeitsgemeinschaft Pinzgauer Lehrer mit Tauriska waren von Anfang an Klaus Burmann, Inge Bründlinger, Elisabeth Langwallner, Hannes Wartbichler, Gerlinde Hochmair, Wolfgang Zipser (†), Rita Hackl, Gotthard Hörl, Toni Mair sowie die TAURISKANER Susanna Vötter-Dankl, Christian Vötter und Günther Nowotny. Entstanden sind die Schulhefte „Freundschaft mit der Erde I“ und „Freundschaft mit der Erde II“, das Schatzkammer Hohe Tauern-Spiel“ und ein Sagenprojekt. Der Start des zweiwöchigen Praktikums der Studierenden, das jeweils im Frühjahr und Herbst stattfand war im TAURISKA-Kammerlanderstall und die Abschlussveranstaltung erfolgte auf der Burg Kaprun. Die „ARGE Pinzgauer Lehrer mit Tauriska“ war Wegbereiter und Begleiter für viele Aktivitäten und hat wertvolle Schul- und kulturpolitische Arbeit im Pinzgau geleistet. Zum 30- jährigen Jubiläum von TAURISKA sind nochmals alle aus der damaligen Initiative nach Neukirchen in den Kammerlanderstall gekommen; es wurden Gedanken ausgetauscht, miteinander gefeiert und Ideen geschmiedet, speziell aber wurden mit großem Interesse die Zukunftspläne der weit reichenden Kulturarbeit von Susanna Vötter-Dankl und Christain Vötter erkundet.
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