04.09.2016, 20:45 Uhr

Glück im Unglück für Griessner-Team

(Foto: Peter Elbert)
Am Samstag, dem 03.September 2016, stand das Saisonhighlight für den Saalfeldner David Griessner auf dem Programm: Das 6-stündige Langstreckenrennen auf der Nordschleife des Nürburgrings, aufgrund der Schwierigkeit der Strecke auch "Grüne Hölle" genannt.

Griessner, der übrigens genau an diesem Tag auch seinen 22. Geburtstag feierte, konnte sich in der Früh schon selber ein Geschenk bereiten. Erneut sicherte er sich die schnellste Rundenzeit und damit die Poleposition im Opel Astra OPC Cup.
"Dabei wussten wir noch gar nicht so recht wie der neue Opel Astra OPC funktionieren würde", so der Rennfahrer. "Unser altes Auto wurde beim vorherigen Rennen, nach einem Unfall meines Teamkollegen, völlig zerstört. Wir mussten also innerhalb von 2 Wochen eine Alternative finden."

Griessner machte den Start in den 6-stündigen Marathon. Für ihn lief alles reibungslos und so konnte er, nach ca. 80 Minuten Fahrzeit, das Auto auf Position 1 an seine Kollegin Jasmin Preisig(CH) übergeben.

Als alles schon in trockenen Tüchern zu sein schien, kam dann noch ein Schock: In der letzten Rennrunde musste man noch einen Reifenplatzer hinnehmen.
"Das ist schon ein Wahnsinn, das fährt man fast 6 Stunden lang und dann platzt 5 Minuten vor Rennende der Reifen. Zum Glück hatten wir uns in den 6 Stunden schon einen so großen Vorsprung herausgefahren, dass wir uns dann noch den wertvollen 2. Platz sichern konnten. Im hinblick auf die Meisterschaftswertung ist es das Wichtigste, dass wir die Punkte sammeln", so Griessner. "Vielen Dank an mein Team Lubner Motorsport, meine Fahrerkollegen Marcel Hartl(GER), Jasmin Preisig(CH) und Michael Brüggenkamp(GER), sowie meinen treuen Sponsoren und Unterstützern.

In der Meisterschaftswertung liegt man jetzt deutlich in Führung, aber 3 Rennen stehen noch auf dem Programm.


Fotos: Peter Elbert
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