19.04.2016, 08:17 Uhr

Saalfeldner Schützen küren ihre Vereinsmeister

Die Sieger der Vereinsmeisterschaft mit der treffsicheren Schützenjugend vorne v.l: Alia Schernthanner, Eva-Maria Schober und Anna-Lena Schößwendter sowie Vereinsmeister Georg Schachner (li.) und Tagessiegerin Rosemarie Schachner (re.). (Foto: Foto: Privat)

Jahreshauptversammlung mit Abschluß der Winterwertung und Vereinsmeisterschaft für Jung und Alt von 8 bis über 80 Jahre. Rückschau auf arbeitsreiches Vereinsjahr

SAALFELDEN. Im Keller der HTBL in Saalfelden wird über die Wintermonate zwei Mal die Woche mit dem Luftgewehr und der Luftpistole eifrig geschossen. Das Sportschießen eignet sich für Jugendliche ab 8 Jahre und kann bis ins hohe Alter ausgeführt werden und ist eine ausgezeichnete Schulung der Konzentration. Auf 10 Metern Entfernung gilt es, den 10-er, einen winzigen Punkt mit nur 0,5 Millimeter Durchmesser, zu treffen. Die Faszination des Sportschießens ist es, seinen Körper so weitunter Kontrolle zu haben, dass dies bei 20 oder 40 Wettkampfschüssen möglichst oft gelingt.

Die Jugendlichen bis 13 Jahre schießen „stehend aufgelegt“, die älteren Jahrgänge schießen „stehend frei“ und die Senioren ab 60 Jahre schießen sitzend aufgelegt. Neu sind die Klassen „stehend aufgelegt“ in der Altersklasse von 20 bis 60 Jahre und damit sollen speziell die „Späteinsteiger“ für diese Sportart animiert werden .

Traditionell bildet die Vereinsmeisterschaft den Abschluß einer langen Wintersaison und die Siegerehrung wird gemeinsam mit der Jahreshauptversammlung und der Siegerehrung der Winterwertung abgehalten.
In der Jugend-1-Klasse gewann Eva Maria Schober, die in ihrem letzten Wettkampfjahr als stehend-aufgelegt-Schützin auch einige gute Ergebnisse auf Bezirks- und Landesebene erzielen konnte, und damit zeigte, welches Potential in ihr steckt, wenn sie ihre Nerven im Zaum halten kann. Am Stockerl standen weiters Alia Schernthanner und Anna-Lena Schößwendter. Die Jugend-2 schoss bereits stehend frei und dort konnte Riccardo Fasan mit guter Leistung einen knappen Erfolg vor Rene Riedlsperger erringen. Klar war zu erkennen, dass die Jugendarbeit unter Leitung von Simon Rainer Früchte trägt und wieder mehr ganz junge Schützinnen und Schützen diesen Sport betreiben.

In der Allgemeinen Klasse gewann Georg Schachner und kürte sich damit zum Vereinsmeister vor „Oldboy“ Simon Rainer. In der Federbockklasse (60 – 70 Jahre) verwies Hermann Schwaiger seine Gattin Rosemarie und Maresi Handl knapp auf die Plätze. Spannend und hochklassig war auch der Kampf in der Senioren-3 Klasse (über 70 Jahre), wo Hilde Neureiter, die Österreichische Spitzenschützin und umsichtige „Kantineuse“, Georg Pletzer und Johann Heugenhauser knapp hinter sich ließ. Georg Pletzer konnte sich mit dem Höchstscore in der Männerklasse trösten. In der Hobbyklasse feierte Rosemarie Schachner mit dem höchsten Ergebnis den klaren Tagessieg vor Siegfried Salzmann und Hermann Grundner und gewann als Doppelstarterin „zum Drüberstreuen“ auch die neue Klasse „stehend aufgelegt“.

In der Luftpistolenklasse gewann einmal mehr Georg Schachner und kürte sich damit zum „doppelten“ Vereinsmeister vor Sepp Schreder und Hermann Grundner.

Jahresrückblick


Bei der Jahreshauptversammlung hielt der Verein Rückblick auf ein arbeitsreiches Vereins- und Wettkampfjahr mit über 60 Schießabenden, zahlreichen Wettkämpfen auf Orts-, Bezirks-, und Landesebene und bei etlichen Festen und Feierlichkeiten waren die Sportschützen mit ihrer Vereinsfahne und einer stattlichen Abordnung vertreten. Mehrmals waren Schulklassen im Schießstand zu Besuch, und dort konnten die Schüler ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen. Durch den Standumbau auf Elektronische Anlagen verfügt Saalfelden über den größten und modernsten Schießstand im Bezirk und Georg Schachner dankte seitens der Bezirksorganisation für die Durchführung der Bezirksmeisterschaften und weiterer Bewerbe.

Edi Schreder wurde für 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, Rosemarie und Georg Schachner für 25-jährige Vereinszugehörigkeit.
Bgm. Erich Rohrmoser dankte den Verantwortlichen für die umfangreiche Tätigkeit und stellte den Wert der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den Vordergrund, ohne deren Engagement kein ordentlicher Vereinsbetrieb möglich wäre.
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