08.04.2016, 09:35 Uhr

Der Jägersee – ein Wahrzeichen Kleinarls

(Foto: Wagrain-Kleinarl Tourismus)
Der Jägersee im Talschluss von Kleinarl ist ein, durch Aufstau entstandener See. Er liegt auf einer Seehöhe von 1099 Metern und wird, wie der oberhalb gelegene größere Tappenkarsee, vom Kleinarlbach durchflossen und mit Frischwasser versorgt. Am Ufer des 80 Hektar großen und zwei bis drei Meter tiefen Sees steht das Jägerhaus, das bereits im 18. Jahrhundert von den Salzburger Erzbischöfen errichtet wurde. Seit dem 20. Jahrhundert ist das Gut im Privatbesitz der Familie Nesselrode. Sie führt den Jagd- und Fischereibetrieb. Beides hat eine lange Tradition in Kleinarl. Bereits im Mittelalter wurde der See mit Saiblingen aus dem Tappenkarsee besetzt. 4.000 bis 5.000 von ihnen wurden mit einer Schnur im Tappenkarsee gefangen und im Jägersee wieder ausgesetzt. Aus dem Jägersee werden jährlich 50 bis 60 Kilo Forellen und Saiblinge gefangen. Die größte Forelle mit rund 9,5 Kilo wurde im Jahr 1971 aus dem Jägersee gefischt.

Ausflugstipp

Aufgrund seiner Lage im Landschaftsschutzgebiet ist der Jägersee ein beliebtes Ausflugsziel. Er ist mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln direkt erreichbar, aber auch am Fuß- und Radweg gelangt man ohne große Mühe zum Jägersee. Rund um den See führt ein kinderwagengerechter Spazierweg. Am See gibt es eine Seeterrasse sowie einen Ruderbootverleih. Das Gasthaus Jägersee ist ab Mai wieder geöffnet.
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