14.04.2016, 16:54 Uhr

Ein "Fuchs" beim Energie-Management

Hermann Buchsteiner (Mitte) mit seinen Mitarbeitern Anneli Eddy und Christoph Reiter mit dem Smartfox und dem Car Charger.

Eine Erfindung aus Eben wird zum Muss für Photovoltaik-Besitzer

Seit 15 Jahren beschäftigen sich die Pongauer Hermann Buchsteiner und Matthias Fischbacher mit Photovoltaikanlagen und der Möglichkeit, die dabei gewonnene Energie zu speichern. Mit ihrem "Smartfox" haben sie es möglich gemacht bis zu 97 Prozent der eigens erzeugten Energie auch selbst zu nutzen, während ohne ihrer Erfindung der Erzeuger nur 30 bis 40 Prozent verwenden kann. Ihr intelligenter Verbrauchsregler verhindert, dass selbstgenerierter Strom ins Netz eingespeist wird.

Selbst Energiemanager sein

Mittlerweile vertreiben bereits 1.200 Händler den "Smartfox" in Österreich, Deutschland und der Schweiz. "Jede zweite bis dritte Photovoltaikanlagen bei uns in Österreich läuft mit Smartfox", weiß Geschäftsführer Hermann Buchsteiner. "Heuer legen wir den Fokus auf die Weiterentwicklung des Energiemanagements unseres Produkts. Wir wollen möglich machen, dass der Nutzer selbst bestimmen kann, zu welcher Zeit er die gespeicherte Energie mit welchem Verbraucher nutzen möchte – zum Beispiel mit Heizstäben, Wasserpumpen oder Ladegerät des Elektro-Autos", verrät Buchsteiner.

E-Fahrzeug als Speicher

Zukunftsmusik ist noch das Vorhaben, das E-Fahrzeug als Speicher zu verwenden, und den häuslichen Stromverbrauch in der Nacht über die E-Auto-Batterie laufen zu lassen. "Das gehen wir nächstes Jahr an", so Buchsteiner.

Mehr Berichte über den "Smart Fox" aus Eben lesen Sie hier.
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