18.10.2016, 16:21 Uhr

Europa bewegt die Jugend der Region

Bei Stephan Maurer bekamen die Jugendlichen einen Überblick über Österreichs EU-Mitgliedschaft.

Beim Workshop "Europa bewegt" diskutierten Jugendliche europäische Themen auf regionaler Ebene.

BISCHOFSHOFEN (aho). Was die EU eigentlich alles zu bieten hat, welche Probleme sie uns abnimmt und welche Herausforderungen sie mitbringt – darüber diskutierten Jugendliche mit EU-Experten beim Workshop "Europa bewegt" im Kultursaal Bischofshofen. Akzente Salzburg lud in Zusammenarbeit mit Europe Direct Schüler und Lehrlinge aus dem Pongau und Pinzgau ein, im Stationenbetrieb mehr über die EU zu erfahren und sich kritisch mit europäischen Themen auseinander zu setzen.

Konzept mit Kleingruppen

Erstmals wurde die Veranstaltung heuer mit einem neuen Konzept durchgeführt: In Kleingruppen hörten die Jugendlichen verschiedene Vorträge, setzten sich danach gemeinsam an den Tisch, um Ergebnisse zusammen zu führen und darüber zu diskutieren. Die Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten brachten dazu die nötigen Inputs. "In den Kleingruppen kann sich jeder aktiv beteiligen. Das ist viel wertvoller, als sich nur von Informationen berieseln zu lassen. Der intensive Austausch wird somit mehr gefördert", freut sich Elisabeth Svetanic von der Akzente-Regionalstelle Pongau.

Auch Lehrlinge dabei

Sehr stolz ist sie auch darauf, dass erstmals Lehrlinge am Workshop teilgenommen haben. "In Zusammenarbeit mit dem Technischen Ausbildungszentrum ist es gelungen, nicht nur Schülern, sondern auch Lehrlingen Zugang zu dieser Veranstaltung zu bieten", sagt Svetanic. Als EU-Experten wurden Michaela Petz (Salzburger Verbindungsbüro zur EU), Stefan Wally (Robert Jungk-Bibliothek), Stephan Maurer (Europe Direct), Theresa Edtstadler (akzente Salzburg – Erasmus+) und der ehemalige ZDF-Korrespondent Klaus Prömpers engagiert.
In den einzelnen Stationen arbeiteten die Jugendlichen Klischees auf und informierten sich über den Einfluss Österreichs in der EU. Sie erörterten, wer Salzburg in Europa vertritt, erarbeiteten aktuelle europäische Probleme und setzten sich mit den Vorteilen der EU für die Jugend auseinander. Nach den Aufgaben in Kleingruppen stand am Nachmittag eine Podiumsdiskussion mit den Experten am Programm.
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