29.04.2016, 07:59 Uhr

Girls' Day in der Schwarzenberg-Kaserne

Bei Sonnenschein besuchten am 28. April 147 Mädchen und junge Frauen im Rahmen des Girls' Day die Schwarzenberg-Kaserne. Bei Stationen der Pioniere, dem Radarbataillon, des Sanitätszentrums, der Stabskompanie und der Militärpolizei konnten die Mädchen den Soldatenalltag "hautnah" kennenlernen.


Karriere beim Heer


"Platz nehmen im S-LKW", hieß es beim Pionierbataillon 2, das sich mit verschiedenen Waffensystemen präsentierte. Die Besucherinnen hatten die Möglichkeit, die Ausrüstung selbst auszuprobieren, sich als Baggerfahrerin zu bewähren sowie das neue Arbeits- und Transportboot aus nächster Nähe kennenzulernen.

"Hightech" beim Radarbataillon


Die Teilnehmerinnen konnten sich den Flugverkehr des Flughafen Salzburgs aus einer anderen Perspektive ansehen: In einem Tieffliegererfassungsradar wurden die Flugbewegungen über Salzburg am Bildschirm verfolgt. Nebenbei konnten sich die Mädchen auch als Pilotin am Flugsimulator versuchen.

"CSI Bundesheer"


Ein Hauch von "CSI" wartete bei der Station der Militärpolizei. Neben der modernen Ermittlungsausrüstung erweckte vor allem die Vorführung des Diensthundes und der Selbstverteidigung das Interesse. "Das Bundesheer bietet viele spannende Möglichkeiten für Frauen, das hab ich davor nicht gewusst", so die 16-jährige Martina aus Salzburg begeistert.

Helfen will gelernt sein


Sie sind Helfer in der Not - die Sanitäter des Bundesheeres. Für Grundwehrdiener ist die Ausbildung zum Rettungssanitäter eine interessante Möglichkeit, während des Präsenzdienstes eine Ausbildung zu absolvieren, die auch im zivilen Leben nutzbar ist. Vier Wochen Theorie und anschließend vier Wochen Praktikum beim Roten Kreuz - so lange dauert es, bis man das rote Kreuz auf weißem Grund tragen darf.

Infanterie und Verpflegung


Die Aufgaben eines Infanteristen sowie seine Waffen und ein Gruppenzelt wurden ebenfalls präsentiert. Zum Abschluss konnten die Mädchen beim Mittagessen einen kulinarischen Eindruck des Soldatenlebens gewinnen. Damit ging ein spannender und kurzweiliger Blick hinter die Kulissen des Bundesheeres zu Ende.
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