25.09.2016, 20:08 Uhr

Neue Wege der Begegnung

Renate Zembacher (Stationsleitung Psychiatrie), Primar Marc Keglevic und Elke Kaserbacher. Im Hintergrund wird fleißig beim Graffiti gearbeitet.
Schwarzach (ah). Unter diesem Motto fand kürzlich im Krankenhaus Schwarzach eine Auftaktveranstaltung zum Themenkreis „Kunst verbindet - Kunst macht sichtbar – Kunst kann heilen“ statt.

Die Idee, die sich hinter dieser Veranstaltung verbirgt, ist psychische Erkrankungen sichtbar zu machen. „Eine gebrochene Seele sieht man nie wie ein gebrochenes Bein“.
„Es gibt ein riesiges Defizit in der Versorgung, vor allem in dieser Region. Hier ist die Zusammenarbeit wichtig.“ so Primar Marc Keglevic, Leiter der Psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus Schwarzach. Bei den „Pongauer Trialogen“ setzen sich Betroffene, Angehörige und Professionisten für die Verbesserung der Situation psychisch Erkrankter ein.
Elke Kaserbacher moderierte die Veranstaltung. Sie ist Gründerin von "Kalu - online für neue Wege", einer Initiative zu menschenwürdiger, fürsorglicher und individueller Behandlung und Begleitung von Menschen die an Schizophrenie und Psychosen leiden.
Es wurde ein buntes Programm geboten. Zahlreiche Besucher ließen sich diese Veranstaltung nicht entgehen.
Graffiti Künstler zeigten ihr Können. Es folgte eine Tanzeinlage der HBLA Elisabethinum. Bestaunt wurden auch die Künste des Breakdance „Wandel Salzburg“ - urbane Kunst und Kultur, uvm. Sehr berührend waren die Erzählungen von Betroffenen.
Für die musikalische Umrahmung sorgte der Chor des BORG Gastein mit themenbezogenen Liedern. Bei all diesen Vorführungen ging es darum sich auszudrücken. In welcher Form kann man sich ausdrücken? Zum Beispiel in Tanz, Gesang und Zeichnungen.
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