08.05.2016, 15:07 Uhr

Paragleiterabsturz in Hüttau

Die Bergrettung Wagrain barg einen abgestürzten Paragleiter-Piloten. (Foto: Bergrettung Wagrain)
HÜTTAU/WAGRAIN. Ein 51-jähriger Mann aus dem Bezirk Liezen startete am 7. Mai 2016, gegen 12 Uhr mit seinem Paragleitschirm vom Stoderzinken in Gröbming.
Gegen 14.40 Uhr langte der Notruf des Mannes ein, dass er zwischen Altenmarkt und Bischofshofen in einen Hochwald gestürzt sei. Der 51-Jährige konnte seine GPS- Koordinaten für die Suche übermitteln. Sofort wurde die Bergrettung Wagrain verständigt, welche vorerst im Gebiet der bekannten Koordinaten nach dem verunglückten Paragleiter suchte.
Zudem wurde der Polizeihubschrauber angefordert. Dieser traf gegen 16.30 Uhr ein und begann mit der Suche nach dem Verunglückten. Auf Grund der schlechten Netzabdeckung war eine Kontaktaufnahme mit dem Paragleiter nur bedingt möglich. Gegen 17.30 Uhr konnte der Steirer von der Mannschaft des Polizeihubschraubers ca. 900 Meter von den durchgegebenen Koordinaten entfernt, gesichtet werden. Die Bergrettung Wagrain wurde zum Absturzort, im Tiefentalgraben, Gemeindegebiet Hüttau (ca. 1.342 Meter Seehöhe) gelotst und konnte den verletzten Paragleiter bergen.
Der Abtransport mittels Trage erwies sich für die Einsatzkräfte als äußerst schwierig, da es sich dabei um unwegsames, steiles Gelände handelt. Schließlich wurde der Mann der Besatzung des Rettungshubschraubers übergeben und in das Krankenhaus Schwarzsach geflogen. Er erlitt Verletzungen unbestimmten Grades an der Wirbelsäule.

Der Bergungseinsatz im Bereich des Tiefentalkogels dauerte bis 19 Uhr, die Bergrettung Wagrain war mit 10 Mann im Einsatz, sowie der Polizeihubschrauber, Polizeibeamt aus St. Johann im Pongau und die Besatzung des Rettungshubschraubers.
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