27.09.2016, 15:17 Uhr

Fünf Jahre Rösterei in St. Johann

Herbert Piberger mit Frau Sandra und Sohn Leon. (Foto: Piberger)

Bohnen aus aller Welt werden in der Kafferösterei Piberger veredelt.

Am 1. Oktober ist der Welttag des Kaffees – einer der wichtigsten Tage des St. Johanner Kaffeerösters und Baristas Herbert Piberger. Genau an diesem Tag eröffnete der Pongauer Unternehmer vor fünf Jahren auch seine Kaffeerösterei. Seither hat sich in der kleinen Rösterei viel getan. Viele Investitionen in moderne Maschinen, wie Laborröster, Messgeräte und jüngst eine Pressluft unterstützte Abfüllwaage wurden getätigt. Im Jahr 2014 waren die Pibergers auf Kaffee-Intensivschulung in Nicaragua, wo viele Kaffeeplantagen besucht und die besten Kaffees des Landes verkostet wurden. Mittlerweile schätzen viele Betriebe und Privatkunden den Kaffee aus St. Johann.

Kaffee nicht lagern

Generell sollte Kaffee nicht für längere Zeit gelagert werden „Wir rösten so wenig wie möglich, dafür aber regelmäßig, um bestmögliche Frische garantieren zu können“, so Piberger. Der Experte weiß: „Kaffee sollte nicht auf Vorrat gekauft werden, denn selbst in bester Aromaschutz-Verpackung verliert jeder Kaffee nach drei Monaten ab Röstdatum die Hälfte seines Aromas." Ihr Tipp: „Der Kaffee sollte bis acht Wochen nach Röstdatum aufgebraucht sein.“

Soll Geheimtipp bleiben

Pläne für die nächsten fünf Jahre hat Piberger viele, aber: "Unsere Rösterei soll weiterhin der Geheimtipp für Kaffee-Liebhaber bleiben. Zu rasches Wachstum schadet oft der Qualität. Zum Jubiläum am 1. Oktober gibt es bei Red Zac Kappacher eine Kaffeeverkostung mit Jubiläumskaffee, der nur solange der Vorrat reicht, erhältlich ist. Zudem warten auf Bezirksblatt-Leser viele Aktionen rund um die Bohne", verrät Piberger.
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