21.04.2016, 09:46 Uhr

5G Netz – er bereitet es vor

Manfred Schützenhofer, Eigentümer der MS-Vermessung in Bischofshofen, vermisst den Pongau mit seiner Einmannstation – seiner, wie er selbst sagt, "Playstation" in der Firma.

MS-Vermessung in Bischofshofen erstellt die Leitungskataster für A1. So wird Internet im Pongau schneller.

Manfred Schützenhofer und sein 26-köpfiges Team sorgen dafür, dass auch bei uns in den hintersten Pongauer Tälern ab 2020 das 5G Mobilfunknetz nutzbar wird. Im leitungsgebundenen A1 Netz wird derzeit die Basis für 5G gelegt: Sämtliche 5G Mobilstationen werden eine leistungsfähige Anbindung an das Glasfasernetz benötigen. A1 erweitert auch das Breitbandnetz seit einigen Jahren schrittweise in ganz Österreich. Derzeit sind Schwarzach und St. Veit dran und auch Bischofshofen wird noch heuer ausgebaut.

Da geht's lang – das Kabel

Um diese Arbeit zu gewährleisten, ist Vor- und Nacharbeit von der Firma MS-Vermessung in Bischofshofen nötig. "Seit 2000 arbeiten wir mit A1 zusammen und verrichten jährlich bis zu 1.200 Baustellen für sie. Aktuell erstellen wir einen Leitungskataster für A1. Das ist ein Planwerk, in dem Ver- und Entsorgungsleitungen verzeichnet sind. In diesem Planwerk werden die Leitungen mit Lage und Informationen zu Art und Beschaffenheit digital eingetragen. Nur so kann A1 dann die nötigen Planungen und Bauarbeiten durchführen", erklärt der Inhaber von MS-Vermessung. "500 Kilometer Kabel dokumentieren und vermessen wir so durchschnittlich pro Jahr."

Sie vermessen Kufstein

Mit einem weiteren Großprojekt wird MS-Vermessung heuer noch starten. "Wir haben den Auftrag erhalten, ganz Kufstein (Tirol) zu vermessen. Bis 2017 soll die ganze Stadt digitalisiert werden. Das sind 100 Kilometer Naturbestand für uns zu vermessen und 250 Kilometer Bestandskabel zu digitalisieren – ein tolles Projekt", erzählt Schützenhofer.
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