13.07.2016, 15:45 Uhr

Gewerkschafter drücken die Schulbank

Die erfolgreichen Absolventen des Gewerkschaftsschullehrgangs Pongau: Horst-Peter Waltl, Brunhilde Eder, Franz Wartbichler, Rupert Ammerer, Susanne Ellmer, Petjula Huber, Martina Rattensberger, Christoph Hochleitner, Mihael Ninic und Reinhard Ellmer. (Foto: ÖGB/Schulz)

Und: Mit ihrer Projektarbeit machen sie Schule

PONGAU (ap). Zum Abschluss ihrer gewerkschaftlichen Ausbildung präsentierten die Teilnehmer des Pongauer Gewerkschaftsschullehrgangs ihre Projektarbeit rund um das Thema „Aktivierende Gewerkschaftsarbeit: Dabei sein macht stark" vor 120 interessierten Gästen. Im Anschluss an die Präsentation wurden die Zertifikate durch ÖGB-Landesvorsitzenden AK-Präsidenten Siegfried Pichler überreicht.

Maßgeschneidert für die Schulstunde

Die Absolventenn haben im Rahmen ihrer Projektarbeit Lehrlinge und AHS-Schüler über die Bedeutung der gewerkschaftlichen Tätigkeit informiert. Dabei wurde ein Konzept entwickelt, um den Schülern innerhalb einer Schulstunde die wichtigsten Eckdaten der Gewerkschaftsbewegung zu vermitteln.

Damit Arbeitnehmer besser verdienen

In seiner Ansprache vor der Zertifikatsverleihung betonte Siegfried Pichler die Notwendigkeit gewerkschaftlicher Ausbildung. „Die Herausforderungen in der Arbeitswelt steigen von Jahr zu Jahr. Damit Betriebsräte in der härter werdenden und sich rasch ändernden Berufswelt bestens gerüstet sind, bedarf es ständiger Fort- und Weiterbildung“, sagte Pichler. Dieser Einsatz mache sich bezahlt und lasse sich wissenschaftlich belegen. So zeige der Arbeitsklimaindex unter anderem, dass die Arbeitnehmer in Betrieben mit Betriebsrat besser verdienen und zufriedener sind. Dies wiederum erhöhe die Produktivität in Betrieben.
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