03.04.2016, 18:31 Uhr

SAG gewinnt Volvo Supplier Award 2016

SAG Motion GmbH: Das Gewinnerfoto mit Azadeh Moazomi (Volvo Group), Karin Exner-Wöhrer (Vorsitzende des Vorstands der Salzburger Aluminium AG), Patrik Lundblad (Senior Vice President der Volvo Group), Robert Maas (Managing Director der SAG Motion GmbH) und Mikael Jönsson (Managing Director der Fueltech Sweden AB). (Foto: Volvo Group)
LEND. Die SAG Fueltech, Teil der Salzburger Aluminium Gruppe wurde als einer der Gewinner des Volvo Supplier Award 2016 gekürt. Das Unternehmen setzte sich in der Kategorie „Treibstoffeffizienz und Innovation“ mit der Entwicklung eines speziellen Semi-Solid Gießverfahrens - Rheo-Casting - durch. Diese hoch spezialisierte und einzigartige Weiterentwicklung des Aluminiumgießverfahrens ermöglicht Qualitätssteigerung, Kostenreduktion und einer signifikanten Gewichtsreduktion der jeweiligen Bauteile.

Weiterentwicklung schafft Positionierung

„Damit positionieren wir uns weiter als innovativer und strategischer Entwicklungspartner von LKW-Herstellern weltweit“, so CEO der SAG, Karin Exner-Wöhrer anlässlich der Preisverleihung.
Die Salzburger Aluminium Gruppe hat während der letzten Jahre den Prozess des Gießens von Aluminium in halbfestem und halbflüssigem Zustand kontinuierlich weiterentwickelt. Die Hauptanwendung der Technologie findet sich in sogenannten Hybrid-Bauteilen. Das sind jene Komponenten, in denen Gussbauteile mit anderen Bauteilen verschweißt werden. Dieses Verfahren wird hauptsächlich in Bereichen der Automobilindustrie verwendet. Semi-Solid-Gussbauteile ermöglichen Schweißverbindungen mit höchster Qualität hinsichtlich Gasdichtheit und mechanischer Ermüdungsfestigkeit. Dabei werden komplexe Druckbehälter, Luftfederungen und hochbelastete Strukturbauteile mit großen Wandstärken mit Hilfe des SAG Semi-Solid Gießverfahren hergestellt.

Qualität und Gewicht spielen eine große Rolle

Der SAG-Semi-Solid-Guss trägt zu einer signifikanten Gewichtseinsparung bei. Außerdem werden die Qualität der Bauteile erheblich gesteigert, eine Kostenreduktionen und die Reduzierung des CO2 Ausstoßes ermöglicht.
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