31.03.2016, 15:37 Uhr

Gewürze - Heiler der Natur

Anis – perfekt für die Verdauung, Basilikum – Jungbrunnen, Fenchel – bei Krämpfen oder zur Vorbeugung, Kakao – süße Versuchung mit großer Wirkung, Kardamon – Magenpfleger, Kurkuma – der Alleskönner, und und und. Die Liste der Wunderdinge könnte noch lange fortgesetzt werden, z.B. mit Piment – „all inclusive“ oder Zimt – der Adernputzer. Die Menschen in Ländern, in denen viel gewürzt wird, leiden nachweislich seltener an bestimmten Krankheiten.
Bevor wir uns die wundersamen Inhaltsstoffe von Gewürzen anschauen, wollen wir klären, was denn nur ein Gewürz ist und was nicht. Grundsätzlich stammt es von Wurzel, Rinde, Stamm, Knospe, Blatt, Blüte, Frucht oder Samen einer Pflanze. Ein Gewürz ist kein Kraut. Beispiel Koriander: das frische Blatt ist das Korianderkraut (optisch unserer Petersilie recht ähnlich, jedoch mit ganz anderem Geruch), die getrockneten Samen sind das Gewürz. Blätter getrocknet werden zum Gewürz. Die Abgrenzung ist jedoch nicht immer ganz exakt möglich, wie bei so vielen Definitionen.
Besonders beeindruckend ist die Farbenvielfalt der Gewürze: satte, meist warme kräftige Farbtöne von kräftigem gelb, orange, rot bis zu einer ganzen Palette von Grün- und Brauntönen. Und erst der Reichtum an Aromen. Dafür verantwortlich ist ihr hoher Gehalt an ätherischen Ölen. Sie allerdings entschwinden Rasch. Daher sollten Gewürze auch nicht zu lange gelagert werden und v.a. richtig, das heißt luftdicht. Sonst riecht zwar die Küche gut, im Essen tut sich aber nichts mehr.
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