07.10.2016, 17:41 Uhr

"Austrian Horsility Games" feierten Premiere im Norbertinum

(Foto: privat)
TULLNERBACH (red). Das waren sie – die ersten Horsility Games in Österreich!
 Nach einem erfolgreichen und lehrreichen Kurs am Vortag gingen kürzlich die ersten österreichischen Horsility Spiele über die Bühne. Auf der wunderschönen Reitanlage der landwirtschaftlichen Fachschule Norbertinum in Tullnerbach fanden sich die Teilnehmer mit ihren Pferden ein, um sich in insgesamt sechs Bewerben zu messen.

Boden- und Reit-Bewerbe

3 Bewerbe wurden vom Boden aus und 3 Bewerbe geritten durchgeführt. Die Bewerbe vom Boden aus wurden in den Disziplinen on-line (am 3,5m Seil), loose-line (am losen 3,5m Seil) und off-line (ohne Seil, freiarbeitend) ausgetragen. Vom Sattel aus waren die Klassen bridled (mit klassischer oder Westernzäumung), haltered (mit Knotenhalfter und geschlossenem Seil als Zügel) und free (ohne Zaumzeug) ausgeschrieben.


Bunte Mischung am Starterfeld

Die Vorführungen in der Freiarbeit und die ohne Zäumung gerittenen Durchgänge begeisterten Richter und Publikum am meisten. Es ist großartig, so sehen, wie harmonisch die Beziehung zwischen den Pferden und ihren Menschen sein kann. 
Im ausgesprochen bunten Starterfeld fanden sich Pferde aller Altersklassen und der verschiedensten Rassen. Die Palette reichte vom 3-jährigen Quarter Horse, über Noriker-Mix, Vollblutaraber, Haflinger und Freiberger bis zu New Forrest und Connemara Pony. Besonders erfreulich war die Tatsache, dass auch drei 11-jährige Mädchen im Starterfeld zu finden waren.


10 Stationen im Parcours


Der Parcours bestand aus 10 Stationen, die der Klasse entsprechend bewältigt werden mussten. So gab es unter anderem Slalom, Podest, Stangenpassagen, Drehungen in Stangenvierecken, Flattervorhang und natürlich unseren Tunnel und den Pferdetransporter. Es ist immer wieder beeindruckend, wie selbstverständlich, ruhig und gelassen die Pferde nach entsprechender Vorbereitung zu verladen sind. 


Beurteilungskriterien

Die Beurteilung der Vorführungen teilt sich in drei Teile. 1. die Korrektheit der Ausführung, wobei Fehlerpunkte etwa für das Berühren von Bodenstangen, das Umwerfen von Markern oder ähnliches vergeben werden. Das 2. Kriterium ist die Harmonie der Vorführung, die von +2 (außerordentlich) bis -2 (leider gar nicht gut) reichte. Und zu guter letzt fällt auch die Zeit in die Benotung, in welcher der gesamte Parcours bewältigt werden konnte.
 Als Richter stellte sich dankenswerterweise Manuela Wolf zur Verfügung, der Martina Rest als Schreiber zur Seite stand.

Fortsetzung folgt

Für das leibliche Wohl der Teilnehmer und des Publikums sorgte auch Martina Rest mit ihrem hilfreichen Team. Aufgrund der positiven Reaktionen des Publikums, der Begeisterung aller Teilnehmer und vor allem der großartigen Vorführungen wird bereits über eine Fortsetzung im nächsten Jahr nachgedacht.
Für Interessierte und Einsteiger findet am 16.10.16 wieder ein Horsility Kurs im Norbertinum statt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.