04.05.2016, 15:45 Uhr

Gemeinde Gablitz setzt verstärkt auf "Kundenfreundlichkeit"

(Foto: Gem. Gablitz)

Gemeinde Gablitz sorgt bei Umstellungen im Gemeindeamt und am Bauhof für mehr Kundenfreundlichkeit.

GABLITZ (red). „Eine moderne, kundenorientierte Verwaltung in allen Bereichen ist mein oberstes Ziel. Mit zwei Schritten gehen wir weiter in diese Richtung. Für unsere Bevölkerung muss es so einfach und angenehm wie möglich sein, alle Leistungen 'ihrer' Gemeinde in Anspruch zu nehmen. Daher habe ich zwei, ganz unterschiedliche Initiativen gesetzt, die aber dieses gleiche Ziel, Kundenorientierung im Auge haben", erklärt Bgm. Michael Cech.

„Family Lane“ am Gemeindeamt

Zum ersten macht die Marktgemeinde Gablitz bei der Initiative „Family Lane“ des Familienministeriums mit. Ziel ist es, Eltern mit Kleinkindern den Behördenweg zu erleichtern. Hinweisschilder am Eingang des Gemeindeamtes und beim Empfangsschalter weisen bereits auf die Initiative hin, im kommenden Amtsblatt wird zusätzlich Aufklärungsarbeit geleistet.
Michael Cech: „Behördenwege sind meist schon lästig, mit einem kleinen Kind am Arm oder im Kinderwagen schaut die Wartezeit sicher noch länger zu sein. Aus diesem Grund nehmen wir an der Initiative „Family Lane“ teil. Wenn immer Mütter oder Väter mit kleinen Kindern warten, werden wir sie bevorzugt betreuen. Es hilft schon, wenn sich eine Mutter mit Kind hinsetzen kann, persönlich und bevorzugt betreut wird und damit der Amtsweg noch einfacher und angenehmer gestaltet wird. Und so wie wir es auch bisher schon älteren Menschen so einfach als möglich machen wollen, werden wir es auch Familien mit Kindern so einfach und angenehm wie möglich machen.“

Mehr Komfort, Sicherheit und Umweltschutz am Bauhof

Die zweite Initiative betrifft Umstellungen am Bauhof und Wertstoffsammelplatz der Gemeinde. Bisher war die Anlieferung von Wertstoffen für die Gablitzer Bürger nur an Freitagen und Samstagen möglich. Vielfach wurde der Wunsch nach einem weiteren Öffnungstag während der Wochentage geäußert.

Bgm. Cech: „Diesem Wunsch werden wir ab 1. Juni gemeinsam mit weiteren Verbesserungen nachkommen. Ab Mittwoch, den 1. Juni ist der Bauhof somit wie bisher an Freitagen (13.00 – 18.00 Uhr) und Samstagen (8.00 – 12.00 Uhr) geöffnet, und dann zusätzlich an jedem Mittwoch von 13.00 – 18.00 Uhr.
In der Wintersaison (von Anfang November bis Ende März) zeigt die Erfahrung, dass nur wenige Müllanlieferung erfolgen. In diesem Zeitraum stellen wir die die Öffnungszeiten auf einen zweiwöchentlichen Intervall um. Wir richten uns somit genau nach dem Bedarf unserer Bevölkerung, das ist das Ziel der Initiative.“
Weiters wird es mehr Komfort geben, da die Container für Karton und Sperrmüll auf moderne Press- Container umgestellt werden. Ein Container wurde bereits geliefert, in 14 Tagen folgt die Lieferung des zweiten, modernen Containers. Zum einen entfallen die lästigen Stiegen, über die man bisher zum Container steigen musste, um Karton und Sperrmüll einzuwerfen. Die neuen Container sind viel niedriger und damit sicher und bequem ohne Stiegen zu erreichen. Zum anderen wird der Müll regelmäßig durch die Mitarbeiter mit den integrierten Müllpressen gepresst. Damit entfallen in Zukunft etwa 50% der Abfuhren mit LKW’s, was ein deutlicher Beitrag zur Emissionsreduktion und damit zum Umweltschutz ist.

Durch die zusätzlichen Aufgaben und die erweiterten Öffnungszeiten erfolgt auch eine Umstellung der Bewirtschaftung. Bisher kamen am Bauhof vor allem Pensionisten stundenweise zum Einsatz, es war jedoch schon bisher nicht leicht interessierte zur Verstärkung des Teams zu finden.
Michael Cech: „Wir waren auch eine der letzten Gemeinden, die den Bauhof nicht mit Gemeindepersonal bewirtschaftet. In Abstimmung mit unseren Mitarbeitern haben wir daher eine neue, zukunftsfähige Lösung erarbeitet. Ab sofort übernehmen unsere Gemeindearbeiter die Bewirtschaftung des Bauhofes. Sie sind mit der Technik der Müllpressen vertraut, wir haben Vertretungsregelungen im Krankheitsfall und auch den zusätzlichen Öffnungstag können wir gut abdecken.
Ich bin sehr froh, dass die Mitglieder des Gemeindevorstandes meinem Vorschlag einstimmig gefolgt sind. Das zeigt wieder, dass wir in Gablitz an einem Strang ziehen wenn es um moderne Lösungen für unsere Bevölkerung geht. Es sind zwar zwei kleine Schritte, aber eben wieder Schritte, die in Richtung unseres Zieles 'Familienparadies Gablitz' gehen."
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