22.04.2016, 14:02 Uhr

Junge Grüne Purkersdorf: "Mehr Geld für Ökostrom und Öffis jetzt"

Die Jungen Grünen Purkersdorf wollen mehr Geld für erneuerbare Energie und das öffentliche Verkehrssystem. (Foto: privat)
PURKERSDORF (red). Anlässlich des Tags der Erde am 22.04. machen die Jungen Grünen Purkersdorf auf die Notwendigkeit der Umsetzung klimaschützender Maßnahmen auf lokaler Ebene aufmerksam. Denkbare Schritte in dieser Hinsicht sehen sie einerseits in der Förderung des öffentlichen Verkehrs sowie in der Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen.

Maßnahmen gefordert

Den weltweiten Tag der Erde nutzten die Jungen Grünen Purkersdorf diesen Freitag um auf die dringend notwendige Umsetzung klimapolitischer Maßnahmen auch auf der Lokalebene hinzuweisen. „Mit dem Pariser Klimaabkommen haben wir uns dazu verpflichtet die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken. Dazu braucht es allerdings mehr als nur die Erinnerung durch gelegentlich stattfindende Konferenzen“, so Miriam Üblacker, Sprecherin der Jungen Grünen Purkersdorf. „Umweltschutz darf nicht erst wieder bei der nächsten Klimakonferenz ein Thema sein. Der Wille zur Umsetzung dieser Ziele muss sich in tatsächlichen Maßnahmen vor Ort in den Gemeinden äußern.“
Eine Möglichkeit in dieser Hinsicht sehen die Jungen Grünen zum Beispiel in der Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. „Mit dem Bau der Photovoltaik-Anlage beim Bahndamm in der Mindersiedlung werden in Purkersdorf zwar schon wichtige erste Schritte gesetzt. Bei über 4.000 Privathaushalten in der Gemeinde stellen jene 60, die nun mit Ökostrom beliefert werden, jedoch einen verschwindend geringen Prozentsatz dar“, stellt Üblacker fest. “Es darf energiepolitisch nicht nur bei guten Ansätzen bleiben. Wir brauchen mehr Investition in erneuerbare Energie, vor allem auch vonseiten der Stadtgemeinde.“
Im Weiteren sehen die Jungen Grünen auch Nachholbedarf hinsichtlich der Förderung umweltfreundlicher Mobilität und dem Ausbau des öffentlichen Verkehrssystems. „Es braucht ein besseres Angebot an Bus-, Zug- und Radverbindungen, um Menschen zum Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu ermutigen. Dazu gehört mittelfristig auch die Umsetzung eines Gratis-Modells für Öffi-Benutzer*innen“, meint Üblacker. „Die Verwendung von öffentlichen Verkehrsmitteln darf keine Kostenfrage für die Bevölkerung bleiben. Jede*r muss Zugriff auf emissionsneutrale Fortbewegungsarten haben.“
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