29.04.2016, 12:54 Uhr

Spezialführung am Wiener Zentralfriedhof

(Foto: privat)
PRESSBAUM / TULLNERBACH (red). Der „Grobsta´park Zenträu“, wie ihn Helmut Qualtinger nannte, zählt zu den größten Friedhöfen Europas. Auf 2,5 Millionen Quadratmetern Fläche ruhen 3 Millionen Verstorbene. Nachdem der erste interkonfessionelle Friedhof 1874 eröffnet worden war, ersann man unterschiedliche Transportformen, um die Toten zum gar nicht so zentral gelegenen Zentralfriedhof zu bringen, unter anderem eine kuriose pneumatische Leichenbeförderung in einer Art Rohrpost.
Der Zentralfriedhof spiegelt auf vielfältige Weise die sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen der Gesellschaft wieder. Die Senioren des Seniorenbundes Pressbaum-Tullnerbach besichtigten Gräber und Ehrengräber, die an anerkannte Persönlichkeiten erinnern und die für bedeutende Künstler, Komponisten und Politiker wie z.B. Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Hans Moser, Helmut Qualtinger, Bruno Kreisky, Leopold Figl, und zuletzt Udo Jürgens eingerichtet wurden.
Die Senioren besuchten auch die Dr. Karl Luger Gedächtniskirche, die als eine der wichtigsten Jugendstilkirchen Wiens gilt. An der reichen Innenausstattung waren die besten Künstler der Zeit beteiligt. Die Jugendstilkirche ist ein Gesamtkunstwerk zum Thema Leben, Tod und der Ewigkeit.
Nach der Führung zum Abschluss durfte eine gemütliche Jause im stadtbekannten „Concordia Schlössl“ auch nicht fehlen.
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