18.10.2016, 00:00 Uhr

Gemeinden ziehen an einem Strang für Notarztversorgung

Michael Strozer (VP-Teilbezirksobmann), BGM Peter Buchner aus Mauerbach, BGM Claudia Bock aus Wolfsgraben, BGM Michael Cech aus Gablitz , BGM Josef Schmidl-Haberleitner aus Pressbaum, BGM Johann Novomestsky aus Tullnerbach, VP-Chef Andi Kirnberger aus Purkersdorf. (Foto: ÖVP)

Notarztversorgung- Region Purkersdorf: Die Gemeinden des Bezirkes Purkersdorf ziehen an einem Strang.

REGION PURKERSDORF (red). „Wir sind uns in allen Gemeinden einig und ziehen an einem Strang. Purkersdorf, Pressbaum, Gablitz, Wolfsgraben, Tullnerbach und Mauerbach fordern, dass die notärztliche Versorgung in allen Gemeinden des Bezirkes Purkersdorf auch nach der Neuausschreibung in der bisherigen Qualität gewährleistet bleibt. Aufgrund der Ausschreibungskriterien sehen wir auch, dass nur der bestehende Standort in Purkersdorf, diese Anforderung für die gesamte Region und alle Gemeinden erfüllt“, so VP-Regionssprecher Michael Strozer nach einer gemeinsamen Besprechung mit den Bürgermeistern Michael Cech aus Gablitz, Peter Buchner aus Mauerbach, Johann Novomestsky aus Tullnerbach, Josef Schmidl-Haberleitner aus Pressbaum, Claudia Bock aus Wolfsgraben und VP Chef Andi Kirnberger aus Purkersdorf.

Gesundheit und Sicherheit haben Priorität

„Die Gesundheit und Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität, Gemeinde- und parteiübergreifend gibt es da keinen Zweifel und absoluten Zusammenhalt!“, so der gemeinsame Tenor aller Gemeindevertreter.
Niederösterreich hat sich heuer entschlossen, die Notarztversorgung, die ausschließlich vom Land finanziert wird, neu auszuschreiben. In einem Pilotprojekt wird zudem Christophorus 2, stationiert in Zukunft auch in der Nacht in Betrieb sein. Mit einer transparenten Ausschreibung will man, dass auch in Zukunft den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern die beste Versorgung zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zum Sanitäter führe ein Notarzt weiterführende Behandlungen durch, wie das Verabreichen von Notfallmedikamenten, notfallchirurgische Eingriffe, Schmerztherapie, Narkosen oder Atemwegsmanagement.

Notfall-Versorgung in längstens 20 Minuten

95 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sollen wie bisher in längstens 20 Minuten im Notfall versorgt werden. In Ballungsräumen kann diese Zeit auch weiterhin unterschritten werden. Dieser Parameter soll auch in Zukunft gewährleistet sein und sie sind Ausschreibungskriterium. Ergänzt wird diese Struktur ab 2017 durch ein neues Pilotprojekt für Niederösterreich. Christophorus 2 werde in Zukunft rund um die Uhr in Betrieb sein. Möglich würden die Nachtflüge durch den Einsatz von Spezial-Brillen für Piloten.
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