20.09.2016, 08:15 Uhr

Purkersdorfer Fitness-Profi David Lengauer im Gespräch

Athlet und Fitness Couch David im Gespräch

David Lengauer ist Athlet, Model und Fitnesstrainer. Seit seiner Kindheit lebt er in Purkersdorf. Der 23 Jährige wurde in den letzten Jahren in der Fitnessszene zu einer Berühmtheit. Wir haben ihn zum persönlichen Gespräch getroffen.

PURKERSDORF. (an.)

David, du bist Athlet, Model und Personaltrainer. Wie würdest du das Fitnesstraining einem Laien beschreiben?

Mein Sport ist Krafttraining, Fitnesstraining. Sei es im Fitnessstudio mit Geräten, aber auch mit freien Gewichten. Es kann aber auch Outdoortraining oder Training zu Hause sein. Da braucht man auch nicht viel dazu. Da reichen zwei Kurzhanteln. Ich mache das ganze aber als Blogger. Das heißt ich mache Videos und Fotos davon. Dadurch erkläre ich den Leuten den Sport im Internet.

Ins Fitnesscenter zu gehen ist für viele Menschen eher eine Last als ein Hobby. Wie würdest du die Leute zu deinem Sport motivieren?

Es stimmt, dass es viele Leute als Last sehen. Ich denke es ist für einige aber auch eine Last laufen zu gehen. Es ist immer eine Überwindung. Das finde ich aber Blödsinn. Wenn man es richtig macht, dann kann es einfach extrem viel Spaß machen. Wenn man sich Ziele setzt macht das auch extrem Spaß. Man muss sich halt Ziele setzten, damit man auch richtig Bock darauf hat. Das wichtige ist aber, dass man sich auch Teilziele setzt und dann Erfolge hat. Wenn das nie der Fall ist, hat man auch sicher keinen Spaß daran.

Wie bist du denn damals auf die Idee gekommen mit dem Trainieren anzufangen?

Ich habe schon immer Sport gemacht. Früher Fußball, dann habe ich drei Jahre lang Kampfsport gemacht. Dann habe ich zum Spaß mit dem Trainieren angefangen. Als junger Bursch' natürlich ins Fitnessstudio, weil du gut aussehen möchtest. Weil du einen guten Körper haben möchtest. (lacht) Ich hatte dann Erfolge und immer mehr Leute haben mich gefragt wie ich das mache. Dann habe ich mich entschlossen das Ganze öffentlich zu machen und Vollgas zu geben.

Wo waren deine sportlichen Anfänge? Hast du in Purkersdorf mit dem Trainieren begonnen? Gab es einen Verein oder einen besonderen Platz, wo du angefangen hast?

Früher habe ich beim FC Purkersdorf Fußball gespielt. (lacht) Mit dem Krafttraining habe ich aber in Wien begonnen.

Was waren bis jetzt deine größten sportlichen Erfolge?

Ich mache zwar eine Sportart in der es Wettbewerbe gibt, das interessiert mich aber nicht so. Mein Sport hängt auf Wettbewerbsebene viel mit Doping zusammen. Sportliche Erfolge kann es bei mir eigentlich nicht wirklich geben. Ich mache den Sport, um es den Leuten da draußen zu zeigen, um sie zu motivieren, um ihnen etwas zu lernen. Das ist mein Erfolg. Mein Erfolg ist es wenn andere Leute durch mich Erfolge haben. Wenn sie abnehmen und ein ganz anderes Leben haben. Das ist für mich Erfolg und nicht wenn ich einen Wettbewerb gewinne, so wie in einer anderen Sportart.

Du bist mittlerweile sehr erfolgreich in deinem Sport. War es immer dein Ziel da zu sein wo du jetzt bist? Oder bist du da eher durch Zufall hineingerutscht?

Am Anfang bin ich da wirklich komplett hineingerutscht. Ich habe mir zum Spaß eine Seite gemacht, weil mich viele Leute um Rat gefragt haben. Dann dachte ich mir: Wenn schon dann gscheit'. Dann habe ich mich immer mehr hinein gesteigert. Dann hat es sich einfach entwickelt und ich habe gemerkt, dass ich was daraus machen kann. Ich habe wirklich Vollgas gegeben und stecke da immer noch sehr viel Energie hinein.

Hast du auch sportliche Rückschläge erleiden müssen?

Es gibt sicher immer wieder Momente in denen man sich denkt, man hat keine Lust mehr. Bei mir hat das aber mehr mit privaten Dingen zu tun. Weil das ganze mittlerweile auf einem anderen Level ist. Du gehst nicht zum Abschalten ins Training, sondern du musst dich konzentrieren und weiterkommen musst. Es gibt diese Momente wo man keine Lust mehr hat und die Motivation fehlt. Aber genau das sind die Momente wo sich deine Persönlichkeit zeigt. Wenn du in solchen Momenten Gas gibst und weiter machst, das ist das Wichtigste.

Gibt es beim Fitnesstraining eine hohe Verletzungsgefahr?

Wenn man es falsch macht ja. Wenn man es aber richtig macht überhaupt nicht. Es verletzen sich immer wieder Leute. Aber aus Eigenfehlern. Wenn man es richtig macht ist es aber eigentlich sicher.

Du wohnst in Purkersdorf. Gibt es einen Rat den du den Purkersdorfern geben kannst, wenn sie auch Interesse an diesem Sport haben? Zum Beispiel Alternativen zu einem Fitnesscenter, die man nutzen kann?

Es gibt glaube ich ein Fitnesscenter in Purkersdorf. Es gibt aber hundertprozentig Alternativen. Krafttraining kann man auch zu Hause machen. Wenn man zwei kleine Hanteln besitzt kann man seinen kompletten Körper zu Hause trainieren. Man kann Outdoortrainings machen. Es gibt draußen und zu Hause viele Möglichkeiten. Man braucht einfach den richtigen Trainingsplan.

Was sind deine sportlichen Ziele für die Zukunft? Wo möchtest du hinkommen?

Ich will mich auf jeden Fall im Bereich des Sports weiterbilden. Das bedeutet auch andere Sportarten in meinen Content aufzunehmen. Anderen Leuten auch andere Sportarten näher bringen. Das ist für mich sportlich gesehen das Wichtigste. Ich möchte mehr Kampfsport, mehr Outdoortraining und mehr Crossfit dazu nehmen. Ich bin kein Sportler der Wettbewerbe macht, sondern ein Sportler der den Leuten draußen den Sport zeigt. Ich möchte den Leuten noch mehr helfen und, dass sie noch mehr Erfolge durch mich haben.

Gibt es auch noch berufliche Ziele die du für die Zukunft hast?

Zufrieden bin ich eigentlich nie. Man muss immer wachsen und sich verändern. Das ist mir extrem wichtig. Natürlich ist es wichtig, dass ich auch unternehmerisch wachse und meine Firma wächst. Da gibt es in meinem Bereich extrem viele Sachen. Zum Beispiel im Bereich Nahrungsergänzungsmittel, im Bereich Fitnesskleidung. ich möchte auch neue Produkte auf den Markt bringen. Dass ich unternehmerisch noch ganz andere Ziele habe ist für mich eh klar. Alles mit Geduld. Man muss immer Geduld haben. Sei es im Sport, genauso aber auch im unternehmerischen Sinne.

Klingt gut. Vielen Dank für das Interview David!
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