09.10.2016, 08:00 Uhr

89 Personen für den "Fall der Fälle" geschult

LH Günther Platter (li) und Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach machten sich ein Bild von der Schulung in Reutte (Foto: Land Tirol)
REUTTE (rei). Mit dem Ziel, in Katastrophenfällen bestmöglich für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, bot das Land Tirol den Gemeinde-Einsatzleitungen des Außerfern kürzlich eine Schulung an.
"Hilfe im Katastrophenfall muss organisiert und koordiniert sein. Mit diesem Schulungsprogramm geben wir den Mitgliedern der Gemeindeeinsatzleitungen das notwendige Rüstzeug“, sagte Landeshauptmann Günther Platter, der der Veranstaltung im Bezirk Reutte einen Kurzbesuch abstattete.
Die Aufgaben die es im "Fall der Fälle" zu bewältigen gilt, sind vielfältig. "Ordnung in das Chaos zu bringen, den Überblick behalten und die Hilfe bestmöglich koordinieren", das sind laut LHStv. Josef Geisler, zuständige für den Zivil- und Katastrophenschutz in Tirol, die Hauptaufgaben bei der Abwehr und Bekämpfung von Katastrophen.

Großes Interesse

Das bezirksweise organisierte Schulungsprogramm umfasst sechs Module von der Einführung bis hin zum Planspiel. Insgesamt sollen in den neun Bezirken bis zum Jahr 2019 über 140 Veranstaltungen abgehalten werden. Zielgruppe der Schulung sind BürgermeisterInnen, AmtsleiterInnen und die Mitglieder der Gemeindeeinsatzleitungen.
Das Außerfern ist der dritte Bezirk, in dem die Ausbildungsreihe mit zwei Veranstaltungen des ersten Moduls „Grundlagen für Führungskräfte“ stattgefunden hat. „Die Ausbildung stößt auf großes Interesse. Alle 37Gemeinden des Bezirkes waren vertreten. Insgesamt 89 Personen haben am ersten Modul teilgenommen“, freut sich Landesamtsdirektor-Stellvertreter Dietmar Schennach.

Feuerwehren kommt besondere Rolle zu

Eckpfeiler für den Katastrophenschutz und die Bewältigung von Katastrophen sind gemeinsam mit den behördlichen Einsatzleitungen die Einsatzorganisationen, und insbesondere die Feuerwehren. „Die Feuerwehr ist im Katastrophenfall die erste und in den ersten Stunden oft auch die einzige Einsatzorganisation vor Ort. Die Feuerwehren verfügen über Ortskenntnis und sind gut ausgerüstet“, betonte Geisler.
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