03.05.2016, 00:00 Uhr

Vor 25 Jahren im Außerfern

Mit einer „Apfel-Zitronen-Aktion“ wurde auf die Belastungen durch den Straßenverkehr hingewiesen. (Foto: Archiv)

Ein Blick in die Blickpunkt-Ausgabe Nr. 18 vom April 1991

AUSSERFERN (rei). In einem österreichweit angelegten Projekt ging man der Frage nach, wie es um unsere Gesundheit steht. Die Erhebungen für den ländlichen Raum wurden im Außerfern gemacht.
Die Bezirkshauptmannschaften Reutte und Imst sagten gemeinsam dem Verkehr den Kampf an. Um den Verkehrsfluss zu erhöhen, überlegte man sich entsprechende Modelle. Man einigte sich darauf, den Verkehr blockweise durch die beiden Regionen zu führen. Damals noch ein besonderes Nadelöhr war die Ortsdurchfahrt von Nassereith und die Kreuzung in Richtung Imst.
Die Betreuung alter Menschen war den Gemeinden ein besonderes Anliegen. Reutte hatte ein Seniorenzentrum, die übrigen Gemeinden nicht. Aber in Lechaschau gab es ein privat geführtes Haus. Die Bürgermeister machten sich gemeinsam auf den Weg, dieses zu besichtigen.
Ein Aufschrei kam vom Krankenhaus: Es mangelte massiv an Pflegepersonal. 18 diplomierte Pfleger fehlten. Noch hieß es Geduld haben, bis die ersten Schüler der Krankenpflegeschule ihre Diplome ablegen konnten und man dann neues Personal anwerben konnte.
Ein Erdbeben erschreckte die Bürger von Ehrwald. Ein Holzgatter fiel um. Weitere Schäden wurden nicht bekannt.
Sterben lassen oder beleben: Die Debatte über den Erhalt der Außerfernbahn lief intensiv.
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