14.08.2016, 07:29 Uhr

Drohnenrennen war "pfeilschnelles" Spektakel

(Foto: DroneChampionsLeague)

Erste „Drone Champions League“ mit 40 internationalen Piloten

REUTTE. Strahlenden Sonnenschein bescherte der Wettergott den Veranstaltern und Teilnehmern pünktlich zum Renntag der ersten „Drone Champions League“ am 13. August in Reutte. Spannende Verfolgungsjagden, fesselnde Darbietungen und das Ganze bei atemberaubenden Highspeed der Drohnen von bis zu 140 km/h in einem einzigartigen Ambiente – so die Kurzbeschreibung dieser neu konzipierten Veranstaltung.

Spannung pur

Anspannung und Adrenalin wurde nicht nur bei den Teilnehmern versprüht, auch die Besucher erwartete eine packende und bis zum Schluss hochspannende „live Action.“

Motorsportspektakel

„Race the Ruin“ – unter diesem Motto hat die erste „Drone Champions League“ die geschichtsträchtigen Gemäuer der Festung Schlosskopf während den letzten Tagen zweckentfremdet. Dieses „Motorsport Spektakel der neuen Generation“, das in Amerika und Asien längst einen Hype ausgelöst hat, begeisterte auch hierzulande die Besucher.

Organisatoren mit heimischen Wurzeln

Organisator dieses spektakulären Events ist die „Drone Champions AG“ mit Gründer Herbert Weirather in Kooperation mit der Agentur WWP Weirather-Wenzel & Partner und dem Tourismusverband Reutte.

Schwierige Rahmenbedingungen

Alles abverlangt haben besonders die Witterungsverhältnisse während der Trainingsphase: „Auch die Streckenführung war sehr anspruchsvoll für die Piloten“, informierten die Veranstalter über Herausforderungen wie etwa Funkübertragungen durch die historischen Steingemäuer der Festung Schlosskopf. So einzigartig und spektakulär die Location auch ist – für die Veranstalter stellte dies eine Herausforderung dar: Kein Wasseranschluss, kein Strom und alleine für die TV-Produktionen mussten 20 Kilometer Kabel verlegt werden. Das enorme Medieninteresse hatte jedoch einen Grund: Immerhin ging es für die Racer um die ersten Punkte für die Jahreswertung der „Drone Champions League.“
Adrenalin und Anspannung im Qualifying. Sonnenschein und ein somit perfektes Flugwetter hielt pünktlich zum Renntag Einzug in Reutte. Adrenalin und Anspannung wurde dabei bereits am Vormittag versprüht – 40 Piloten traten im Qualifying in 4er Heats gegeneinander an und kämpften um den Aufstieg in den Hauptbewerb (K.O.-System der Besten 32). Erste Sieger und Verlierer standen nach zwei Qualifyingdurchgängen fest: „Die Enttäuschung ist anfangs groß, aber es war ein geiles Event und eine coole Strecke, das ist schon Belohnung genug“, resümierte Oster Viktor aus Deutschland, der den Einzug in den Hauptbewerb nicht schaffte.

Harti Weirather begeistert

„Sportart der neuen Generation.“ „So was hab ich noch nie gesehen – das sind Freaks. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich diese Sportart in der jetzigen Generation durchsetzt“, zeigte sich Sportvermarkter Harti Weirather, der sich unter die Besucher mischte, begeistert vom Event. So konnten nicht nur die Racer diese Darbietungen mit speziellen Videobrillen hautnah mitverfolgen – auch die Zuschauer erwarteten spektakuläre live Übertragungen auf einer Leinwand umrahmt von hippen DJ Sounds und professionelle Moderationen von Ewald Roithner und Herbert Gasperl. Ein großes Highlight stellte am Samstag auch die Flugshow von Herbert Weirather dar.

Spannung am Abend

„Geht um die Ehre.“ Um 19 Uhr fiel der Startschuss des Hauptbewerbs. Enge Überholmanöver gab es dabei zu erleben
. „Anhand der Rundenzeiten haben sich schon im Vorfeld Favoriten herauskristallisiert – dennoch kann durch eine Kollision oder einen Crash der ganze Traum schnell vorbei sein“, verrieten die Veranstalter vor dem spannenden Hauptbewerb im K.O.-System. „Auch bei uns herrscht eine brutale Anspannung – es geht ja um die Ehre“, schmunzelte der Österreicher Stephan Meyer nach dem Achtelfinale.
Spätestens im Finale konnte das nationenreiche Teilnehmerfeld die zahlreichen Zuseher vor Ort, die den Aufstieg zum Schlosskopf über Reutte auf sich nahmen, von der neuen Sportart überzeugen.
Im Finale konnte sich der erst 16-Jährigen Luke Bannister aus UK vor Jan Mittner aus Tschechien, Marc Henninger aus der Schweiz und Malte XY.FPV aus Deutschland durchsetzen.
Die erste Station der Drone Champions League in Reutte war ein großer Erfolg und in der Szene wurde ein neuer Maßstab gesetzt.

Ergebnisliste:

1. Luke Bannister, GBR
2. Jan Mittner, CZE
3. Marc Henninger, SUI
4. Malte XY-FPV, GER
5. Lucas Wahl, GER
6. Joghi Dino, NED
7. Markus Strohpiep, GER
8. Zoomas, USA


Fotos: DroneChampionsLeague
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.