21.03.2016, 08:45 Uhr

Krenslehner beendet Saison mit Spitzenergebnis

Insgesamt waren 1200 Teilnehmer in 600 Zweierteams am Start. (Foto: privat)
ITALIEN. Am Start der 21. Auflage des Sellaronda Skimarathons, die Formel 1 des Skitourenrennsports und eines der bekanntesten Skitourenrennen, hätten die Bedingungen nicht besser sein können: -3 Grad, strahlend blauer Himmel und die Sonne, die sich Minuten vor dem Start hinter die Sellagruppe verabschiedet hatte. Unter diesen Vorzeichen rannten die 1.200 Teilnehmer in 600 Zweierteams um 18.00 Uhr in Richtung Campolongopass los.

42 km Wegstrecke

Vier Aufstiege mit 2800 Metern Höhenunterschied und 42 km Länge, mit Start in Corvara galt es zu überwinden.
"Eigentlich hatte ich die heurige Skitourensaison für mich beendet, aber spontan habe ich zugesagt, mit der Innsbruckerin Katharina Zipser im Damenteam an den Start zu gehen. Ich wusste, dass wir beide gute Chancen auf eine Top-Platzierung haben, dass dieses Rennen am Ende mit einem meiner größten Erfolge auf Ski enden sollte, ahnte ich nicht ansatzweise", strahlt Krenslehner.

Nicht 100%ig fit

Dabei waren die persönlichen Voraussetzungen nicht optimal. Am Morgen klagte die Außerfernerin über Magenprobleme, die ihr auch während des Rennens, besonders im zweiten Aufstieg, Probleme machten. "Aber es lief ansonsten alles perfekt für uns beide!"
In den sehr schnellen Abfahrten verlor Krenslehner zwar immer etwas an Boden ("Ich hatte einen sehr langsamen Ski erwischt.") aber die Aufstiegsleistung war heute sehr stark und so konnten die beiden Tirolerinnen im letzten Anstieg noch ein italienisches Damenteam überholen. In der Zeit von 4,12 Stunden fuhren die Tirolerinnen als Gesamtzweite hinter einem italienischen Team in Corvara im Eisstation ein.
Krenslehner strahlt: "Es war ein wunderschöner Augenblick, vor allem weil mir nicht ganz klar war, dass wir in den Top drei sind und um nur 3 Minuten den Sieg verpasst hatten." Neben dem zweiten Platz war eine weitere Belohnung die gewaltige Athmospähre in allen vier Orten, die mit den Ski durchquert werden müssen. Dieser zweite Platz sorgt bei Krenslehner aber schon jetzt für ein Kribbeln mit dem Gedanken an kommende Rennen im nächsten Winter: "Mit einer noch spezielleren Vorbereitung und mehr gemeinsamen Training wäre auch ein Sieg möglich gewesen!", ist Krenslehner überzeugt.
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