01.05.2016, 11:26 Uhr

Meistertitel und Bronzemedaille des Billardclub Optik Gundolf Lechaschau

Vierte Mannschaft mit Meisterteller und den gewonnenen Wertungen: Peter Walch, MF Klaus Raunegger, Gerfried Immler, Alexander Somweber und Hartwig Weinberger (v.l.n.r.).

Bei der Saisonabschlussfeier des Tiroler Billardverbands gab es für den Billardclub Optik Gundolf Lechaschau einiges zu feiern: So konnte man eine Bronzemedaille in der höchsten Tiroler Liga sowie einen Meistertitel in der vierten Liga erreichen.

Die heurige Ligasaison in den Tiroler Landesligen ist wieder Geschichte. Der Billardclub Optik Gundolf Lechaschau startete wieder mit vier Mannschaften in die neue Saison – mit deutlich unterschiedlichen Vorraussetzungen. Am Wochenende fand schließlich die letzte Ligarunde mit anschließender Abschlussfeier statt, wohin der Billardclub Lechaschau mit einem Bus voller Spieler und Fans anreiste.

In der höchsten Liga, der Tiroler Liga, starteten Mannschaftsführer Marc Pichler, Meiko Strele, David Lechleitner und der zurückgekehrte Thomas Knittel, der den Bundesligameistertitel mit Pool X-Press Innsbruck im Gepäck hat, mit großen Ambitionen in die neue Saison. So sollte nach der verlorenen Bundesligarelegation 2010 nun endlich der Aufstieg in die zweite Bundesliga gelingen – und das nur mit Eigenbauspielern. Die Mannschaft zeigte die ganze Saison über, dass sie in der heuer sehr starken Tiroler Liga durchaus mitspielen kann. So spielte man bis zwei Runden vor Schluss um den Meistertitel mit, ehe man gegen den späteren Meister PBC Imst in Lechaschau mit 3:5 verlor. Am letzten Spieltag gewann man klar gegen den Absteiger musste sich aber dennoch mit einem dritten Platz begnügen, da Pool X-Press Innsbruck 1 den bereits feststehenden Meister schlagen konnte. Schlussendlich konnte man sich über eine starke Saison freuen, die man mit einem Punkt Rückstand auf den Meister PBC Imst 1 und punktegleich mit dem Zweiten Pool X-Press Innsbruck 1 abschloss.

In der vierten Landesliga trat heuer eine Mannschaft für Lechaschau an, die durchaus auch eine Liga höher vorne mitmischen hätte können: Für Mannschaftsführer Klaus Raunegger, Gerfried Immler, Peter Walch, Hartwig Weinberger und Ersatzmann Alexander Somweber zählte nur der Meistertitel. Die Mannschaft zeigte mit teils deutlichen Siegen von Anfang an, dass der Titel nur über sie führen kann. Trotz den hohen Erwartungen und dem auch selbstauferlegten Druck, zeigte man starke Leistungen und konnte sich spätestens nach dem 7:1 Kantersieg gegen den einzig verbliebenen Titelkonkurrenten schon auf die Meisterfeier freuen. Die Überlegenheit zeigte sich auch in der Tatsache dass vier der fünf Einzelwertungen an Lechaschauer gingen: Hartwig Weinberger gewann neben der 10-Ball Wertung, wo er elf seiner zwölf Spiele gewann, auch die Gesamtwertung und wurde mit 21 Siegen aus 24 Spielen bester Ligaspieler. Gerfried Immler wurde bester 8-Ball Spieler, während Peter Walch die 9-Ball Wertung gewann: Beide konnten elf ihrer zwölf Spiele für sich entscheiden.

Die beiden anderen Mannschaften spielten in ihren Ligen nicht um die vorderen Plätze mit: Die dritte Mannschaft mit Mannschaftsführerin Seychelyne Knapp, Daniel Ebentheuer, Christoph Köhler, Florian Schmidt und Manuel Bader spielte in der dritten Landesliga. Die nur mit Billardneulingen gespickte Mannschaft musste in der dritten Landesliga viel Lehrgeld zahlen, konnte aber dennoch einiges an Erfahrung sammeln. In der nächsten Saison geht es nach dem Abstieg in der vierten Landesliga weiter.
Die zweite Mannschaft rund um Mannschaftsführer Frank Gutmann, Gerhard Strele, René und Christoph Pernul, ereilte in den letzten Jahren dasselbe Schicksal wie die österreichische Eishockeynationalmannschaft: Nach dem Aufstieg in die zweithöchste Liga, musste man in der darauffolgenden Saison immer sofort wieder absteigen. Nach dem frustrierenden Abstieg vor zwei Jahren, als man punktegleich in der letzten Runde absteigen musste, galt nach dem letztjährigen Wiederaufstieg als Vizemeister die Devise: Liga halten! Mit guten Leistungen konnte man sich im Verlauf der Saison auch durchaus gut halten und war nach zehn von 14 Spieltagen sogar nur einen Punkt hinter dem Drittplatzierten. Schlussendlich war der Klassenerhalt bereits am vorletzten Spieltag gesichert und die Mannschaft darf in der nächsten Saison weiterhin in der zweiten Liga spielen. Die starke Mannschaftsleistung zeigte sich auch in der Tatsache, dass René Pernul mit neun Siegen in 12 Spielen bester 10-Ball Spieler der Liga war.
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