Ende der Debatte: Königsfeld Fußballplatz bleibt bestehen

Am „Runden Tisch“ fanden Anrainer, Jugendliche und Politiker eine Lösung

Alle Parteien kamen in der Causa Fußballplatz kürzlich zusammen. Beim konstruktiven, respektvollen Gespräch wurde die Lösung gefunden: Der Fußballplatz bleibt, aber die Jugendlichen müssen sich anständig benehmen.

SCHWAZ (bs). Vergangenen Freitag trafen sich Anrainer, Jugendliche und Vertreter der Politik zu einem runden Tisch in der Teestube. Anlass der Diskussion war die Beschwerde einer Anrainerin vom Königsfeld. Laut ihr verursachten die Jugendlichen beim Fußballspielen zu viel Lärm und Bälle würden auf ihrer Terrasse landen - die BEZIRKSBLÄTTER berichteten.

Anwesend waren neben Jugendreferentin Julia Thurnbichler, Stadtrat Hermann Weratschnig, Gemeinderat Philipp Binder, fünf Jugendliche und fünf Anrainer. „Frau Duftner, von der die Beschwerde ausging, war nicht anwesend. Hannes Wanischek hat die Diskussion moderiert. Bei der ersten Runde haben wir die Probleme aufgegriffen und in der zweiten Runde nach Lösungsvorschlägen gesucht. Es war ein sehr konstruktives Gespräch. Alle gingen sehr respektvoll miteinander um“, erklärt GR Julia Thurnbichler.

Lösungen für Probleme gefunden
Hauptanliegen der Anrainer war neben der Lärmbelästigung hauptsächlich die Verschmutzung des Platzes sowie die Eingriffe in die privaten Bereiche ihrerseits. „Ich hatte mir heftigere Reaktionen von beiden Seiten erwartet, aber ich war erstaunt wie einsichtig sich die Jugendlichen zeigten. Die Bewohner hätten grundsätzlich kein Problem mit dem Aufenthalt der Jugendlichen am Fußballplatz, es soll nur vernünftiger und mit mehr Respekt ablaufen“, erläutert die Jugendreferentin.

Die jungen Diskussionsteilnehmer hätten auch zugesagt, dass sie auch bei den anderen Jugendlichen Bewusstseinsbildung machen und sie darauf hinweisen, den Platz sauber zu verlassen und einen höflicheren Ton einzuschlagen. „Ich habe ein sehr positives Gefühl nach dieser Aussprache. Vom Schließen des Fußballplatzes war die Diskussion weit weg. Auch von Seiten der Stadt gab es den Vorschlag, den Fußballplatz herzurichten“, berichtet Hannes Wanischek, Moderator der Diskussionsrunde. Damit sei gemeint, dass die Netze Löcher haben und deshalb die Bälle in die anliegenden Gärten und Terrassen fallen würden. „Die Patrouillen werden weiterhin ihre Runden drehen und beobachten, wie sich die Sache entwickelt“, so die Jugendreferentin Julia Thurnbichler
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