18.05.2016, 13:54 Uhr

Mobiles Radargerät in Ried: Standort online

Tempo 30-Zonen und das mobile Radargerät beschäftigten den Rieder Gemeinderat in einer Sondersitzung.

RIED. Insgesamt drei Erweiterungen der Tempo 30 Zonen werden in den nächsten Wochen in der Stadt Ried umgesetzt. Dazu gehört der Bahnhofsvorplatz, der durch viele Parkplätze und querende Bus- und Zugfahrer eine erhöhte Gefahrenzone darstellt. Weiters wird auch am Riedberg und in der Schwimmbadstraße eine Tempo 30 Zone eingeführt.

Mobiles Radargerät

Seit Anfang Mai wird auf der Homepage der Stadtgemeinde, unter der Rubrik "News" der aktuelle Standort des mobilen Radargerätes bekannt gegeben. Als "bürgerfreundlich für Schnellfahrer" bezeichnete Grüne-Stadtrat Max Gramberger diesen Service. Doch sowohl Heimo Katzlberger (FP) und Bürgemeister Albert Ortig (VP) unterstützen den Service: "Wenn nach mehreren Wochen erst die Strafe in den Briefkasten flattert, ändert sich am gefahrenen Tempo lange Zeit nichts. Eine Ankündigung hilft, das Tempo gleich zu reduzieren." Die Verkehrssicherheit zu erhöhen, das ist laut Ortig das oberste Ziel der Stadt Ried. "Die Durchschnittsgeschwindigkeit hat sich im Stadtgebiet seit Installation der fixen Radarboxen um 20 km/h reduziert. Schwache Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer sind somit sicherer." Allerdings wird auch der finanzielle Nutzen der Geräte nicht außer Acht zu lassen sein.

Zustimmung Spange 3

Auch die Spange 3 war wiederholt Thema in der Sitzung. Zur Gesamtlösung, mit der Trassenführung von der Einmündung in der Eberschwanger Straße stimmten die Fraktionen FP, VP und nun auch SP einstimmig zu. Grüne und Neos enthielten sich der Stimme und brachten ihre Einwände vor.
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