23.03.2016, 18:00 Uhr

Radarboxen in Ried sind scharf

In Ried wird seit kurzem auch in der Brucknerstraße, in der Schillerstraße sowie in der Haager Straße geblitzt.

Seit vergangener Woche ist die Stadt Ried um drei fixe Radargeräte reicher, ein mobiles folgt.

RIED (kat). Im November des Vorjahres wurden sie im Rieder Gemeinderat beschlossen, jetzt sind alle drei fixen Radarboxen aufgestellt und "scharf". "Das mobile Gerät ist allerdings noch nicht im Einsatz", berichtet der Grüne Verkehrsstadtrat Max Gramberger. Standorte der drei neuen fixen Radarkästen sind in der Brucknerstraße im Bereich der Neuen Mittelschule 1, in der Schillerstraße zwischen Gymnasium und Volksschule sowie in der Haager Straße. Für die mobile Messstation ist geplant, dass sie jeweils für einen Monat an verschiedenen Punkten in der Stadt zum Einsatz kommen soll. Sind alle Geräte installiert, hat die Stadt Ried insgesamt sieben stationäre und ein mobiles Radar.


Sicherheit, Umwelt- und Lärmschutz

"Für die Bewohner ist es notwendig, dass Geschwindigkeitsbeschränkungen überprüft und gegebenenfalls sanktioniert werden. Es geht um Sicherheit, Umwelt- und Lärmschutz. Wer sich an die Tempolimits hält, braucht sich nicht vor Strafen fürchten. Das mobile Radar sollte jedenfalls in Wohn- und anderen sensiblen Gebieten eingesetzt werden. Wer dort die Geschwindigkeit übertritt und Kinder gefährdet, sollte spüren, dass das nicht geduldet wird", so Gramberger. Sein Vorschlag, von den vier neuen Geräten, die pro Stück mehr als 60.000 Euro kosten, welche einzusparen und dafür weitere Boxen zu kaufen, wurde abgelehnt. „Jede Box hilft sehr effektiv, die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Dafür muss gar nicht gestraft werden“, argumentiert Gramberger.

Standortinformation

Dass die Aufstellungsorte für das mobile Radar im Vorhinein bekanntgegeben werden, hält der Verkehrsstadtrat für kontraproduktiv. „Jeder, der sich in Anrainer, Eltern oder kranke Menschen hineindenken kann, hält sich an niedrige Geschwindigkeiten. Die wenigen anderen sollten überall damit rechnen müssen, geblitzt zu werden", so Gramberger.
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