12.04.2016, 09:01 Uhr

Ried tritt dem Wirtschaftspark Innviertel bei

Einstimmig wurde der Beitritt zum Wirtschaftspark Innviertel am 7. April im Rieder Gemeinderat beschlossen.

RIED. In der Gemeinderatssitzung vom 7. April wurde von allen Fraktionen einstimmig der Beitritt Rieds zum Wirtschaftspark Innviertel beschlossen. Der Beschluss wäre bereits im Dezember 2014 gefallen, es scheiterte an einigen Flächen im Bereich der Spange 3, die die Stadt nicht einbringen wollte. Lösung: Die Flächen für die Umfahrung müssen laut dem Land Oberösterreich "bis zur Verkehrsfreigabe" nicht eingebracht werden. Auch die 10.000 Quadratmeter, auf denen der Bauhof errichtet wird, werden herausgerechnet. Mit einem Antrag auf Betriebserweiterung der Energie Ried schrumpfen die einzubringenden Flächen auf unter zwei Hektar, wodurch sie nicht in die Regelung der Flächeneinbringung des Wirtschaftspark fallen. Somit konnte der Gemeinderat einem Beitritt ohne Bedingungen zustimmen. "Es entsteht eine Kooperationsplattform zur Entwicklung und Besiedlung von Betrieben auf Ebene eines Landesviertels. Das ist österreichweit einzigartig", begrüßt Michael Strugl, Wirtschaftslandesrat, die Einigung.

Der Dritte im Bunde

Nach Schärding und Braunau hat sich nun auch Ried dafür entschieden. Mit dem Zusammenschluss arbeiten drei Bezirke bei der Entwicklung und Besiedlung von Betriebsflächen zusammen. Inklusive dem Bezirk Ried sind nun 90 von 112 Gemeinden in den Verbänden dabei, 32 davon aus Ried. In einem Bezirks-Gemeindeverband entscheiden die Gemeinden auf Bezirksebene und auf Basis von Wirtschaftlichkeitsberechnungen, welche Standorte für die Ansiedlung entwickelt werden. "Gerade das Innviertel ist wegen der ständig expandierenden Unternehmen eine für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich wichtige Region", so Strugl.
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