07.06.2016, 14:20 Uhr

Trends in Logistik & Transport

Vom Paket bis zur Lkw-Ladung: DB Schenker in Ried setzt auf innovative Logistik.

RIED. Geschäftsführer von DB Schenker in Ried, Markus Aichinger, spricht im Interview über Trends, Karriere und Herausforderungen in der Logistikbranche.

Welche Bedeutung hat der Standort von DB Schenker in Ried für regionale Unternehmen?
Markus Aichinger:
Wir bieten unseren Kunden ein weltweites Netzwerk mit Land- und Schienenverkehr, Luft-, Seefracht und weltweiten Logistikstandorten. Dabei legen wir Wert auf lokale Ansprechpartner. Die Kunden haben kurze Wege und persönlichen Kontakt, gleichzeitig stehen ihnen die internationalen Netzwerke von DB Schenker zur Verfügung.

Welche Trends sind in der Logistik zu beobachten?
Der aktuelle Fokus liegt in der Transparenz, um Transporte zu überwachen und zu steuern. Die DB Schenker Smartbox ist beispielsweise ein Funk-Chip, der bei Seefrachtcontainern angebracht wird, um Temperatur, Beschleunigungskraft und den Transportablauf genau zu beobachten. So kann von der Abholung in Asien bis zum Kunden im Innviertel der gesamte Weg im Auge behalten werden. Das Ziel ist die Optimierung der Logistikketten für unsere Kunden.

Wie entwickeln Sie im Zuge der Digitalisierung neue Geschäftsfelder?
Wir haben unter anderem mit Netlivery eine E-Commerce Lösung entwickelt. Das ist ein Baukastensystem, das vom Webshop, Logistikabwicklung bis zum Zahlsystem alles bietet. Egal ob Groß-, Mittel- oder Kleinbetriebe, das System ist für jeden Kunden variabel einsetzbar. Gerade in der Digitalisierung ist ICM, Integrated Cargo Management, eine globale Lösung, bei der Kunden ihre Lieferung verfolgen und steuern können. Wir haben Kunden in allen Größen, so findet jeder Betrieb einen Anknüpfungspunkt bei DB Schenker.

Ausbildung & Karriere: Welche Möglichkeiten bietet DB Schenker den Mitarbeitern?
Egal ob mit der DB Schenker young.stars acadademy für Lehrlinge oder der DB Schenker Academy – unser Schwerpunkt liegt auf der fundierten Ausbildung unserer Fachkräfte. Wir bilden in Ried bis zu fünf Lehrlinge pro Jahr aus. Einzigartig ist ab Herbst auch die Lehrwerkstatt. Noch bevor die Jugendlichen in den kaufmännischen Beruf einsteigen, spielen sie Geschäftsfälle durch und üben für den Alltag. Durch unsere internationalen Standorte gibt es natürlich auch Gelegenheit, Erfahrung im Ausland zu sammeln.

Welche Herausforderung sehen Sie in der Logistik?
Es ist schwierig, hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden. Im Innviertel werden in der Logistikbranche nur wenige Menschen ausgebildet, deshalb auch unser Fokus auf Aus- und Weiterbildung. Auch der Fahrermangel stellt uns vor Herausforderungen. Mein Ziel ist es, durch einen richtigen Führungsstil Motivation und Begeisterung zu schaffen, die Mitarbeiter einzubinden, informieren und so Schlüsselkräfte zu entwickeln und ans Unternehmen zu binden.
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