03.10.2016, 11:56 Uhr

Zukunftspläne für "Reha-Ruine" Obernberg

Die Geothermie Obernberg hat die brachliegende "Reha-Ruine" in Obernberg käuflich erworben und sucht jetzt einen Investor.

OBERNBERG. Seit Jahren ist die Obernberger Geothermie in zähen Verhandlungen mit dem Petruswerk. Ihr Ziel: die brachliegende Reha-Ruine zu einem vertretbaren Kaufpreis zu erwerben. Genau das ist jetzt gelungen.Der über 20.000 Quadratmeter große "Schandfleck" soll bereits Anfang 2018 als Baufläche lukriert werden. In den nächsten Monaten wird der Aufsichtsrat einen Investor suchen. Möglicherweise könnten Teile der Ruine, die sich im Hauptkern noch in sehr gutem Zustand befinden, sogar weiterverwendet werden.

Alternativplan

Sollte kein Investor gefunden werden, wird das Abbruchmaterial des Bauwerks geschreddert und verkauft. So würde das Betonabbruchmaterial zum Teil als Baustoff für den Straßenbau zur Erschließung der Quellengründe zur Verfügung stehen. Die Investitionskosten des Ankaufs sowie die Abbruchkosten samt Wiederherstellungskosten des Urgeländes werden bei einem Weiterverkauf wieder lukriert. Ein Risiko ist laut Obernberger Fernwärme GmbH nicht gegeben und die Wertschöpfung bleibt in der Gemeinde.
Bürgermeister Martin Bruckbauer ist nach den vertraulichen und schwierigen Verhandlungen zufrieden mit dem Ergebnis: "Mein Dank gilt vor allem sämtlichen Kollegen der Fraktionen sowie Notar Bertold Hauser für die effiziente Zusammenarbeit und die einstimmige Entscheidungsfindung im Gremium."
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