18.05.2016, 10:27 Uhr

Bezirksalten- und Pflegeheim Kleinzell bekommt neue Heimleiterin

Brigitte Pfaller (l.) wird die Geschicke des Bezirksalten- und Pflegeheimes Kleinzell ab Juli leiten.
KLEINZELL (anh). Spricht man vom Bezirksalten- und Pflegeheim Kleinzell, so fällt auch unweigerlich der Name Georg Hofer. Er, der engagierte Heimleiter, der fast dreißig Jahre lang beruflich eng mit der Sozialeinrichtung verbunden war, ist nämlich mit einer der Gründe für den Aufschwung, den das Heim in den letzten Jahren erlebte. "Das Haus ist eng verbunden mit der Persönlichkeit Hofers", meinte auch Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner bei seiner Verabschiedung.

Ausdauer und Verständnis

Georg Hofer trat 1986 seinen Dienst im Altenheim in Kleinzell an, welches der Bevölkerung damals noch unter dem Namen Altenheim Gneisenau bekannt war. Die 65 Bewohner, welche im Altbau untergebracht waren – meist in Zwei- oder sogar Mehrbettzimmern –, sowie jene 43, die im Neubau wohnten, wurden zu dieser Zeit von 22 Mitarbeitern versorgt. Damals gab es neben dem Heim in Kleinzell nur ein weiteres, nämlich jenes in Haslach. Das Altenheim in Lembach war gerade am Entstehen. Zwei große Umbauphasen später (von 1987 bis 1990 sowie von 2006 bis 2009) beschäftigt das Bezirksalten- und Pflegeheim Kleinzell nun 105 Mitarbeiter. "Georg Hofer hat immer großes Verständnis sowohl für die Bewohner als auch deren Angehörige gezeigt", betonte Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner und ergänzte: "Außerdem war ihm wichtig, dass sich die Mitarbeiter wohlfühlen. Projekte setze er mit großer Ausdauer und Willenskraft um und ließ sich auch von größeren und kleineren Widerständen nicht beirren, sondern blieb hartnäckig. So wurde kürzlich etwa noch die Tagesbetreuung neu kreiert – kurz vor Ende seiner Amtszeit. 'Das setzen wir jetzt noch um', meinte er damals bestimmt."

Brigitte Pfaller übernimmt das Zepter

Doch Georg Hofers Tage als Heimleiter sind gezählt: Mit 30. Juni wird er sein Amt zurücklegen. In seine Fußstapfen tritt Brigitte Pfaller. Als Tochter eines Gastwirtes in Helfenberg absolvierte die Mutter von zwei Söhnen die Tourismusschule in Bad Leonfelden. Später war sie in diversen Sozialeinrichtungen tätig – so auch zehn Jahre lang in der Tagesstruktur Stabil in Rohrbach-Berg. Im Rahmen des zweiten Bildungsweges schloss sie das Studium für "Sozial- und Verwaltungsmanagement" an der FH Linz ab, 2014 kam dann noch die Heimleiterausbildung dazu. Seit ersten Mai hat sie bereits die Funktion als Stellvertreterin inne, ab Juli wird sie dann Heimleiterin sein. "Die positive Atmosphäre hier und die Empathie, die mir in diesem Haus von Anfang an entgegen gebracht wurde, motivieren mich sehr", sagt sie. Zudem zeigt sich Pfaller tief beeindruckt von dem Bau des Heimes: "Es ist eine perfekte Symbiose zwischen Alt und Neu und fügt sich perfekt in die Mühlviertler Landschaft ein."
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