07.07.2016, 21:36 Uhr

Tipps zu gelungenen Urlaubsfotos – Crash-Kurs

Mit Freude stellt Herbert Pichler seine fotografischen Ergebnisse in Fotobüchern zusammen und blättert gelegentlich darin, um sich an die Reiseerlebnisse zu erinnern.
„Ein guter Fotograf mach auch mit Durchschnittskamera gute Fotos“

NEUFELDEN, LEONDING (alho). Nach dem Motto „Es ist wichtig sich mit der Kamera beschäftigen. Was kann die Kamera?“, möchte der ambitionierte und erfahrungsreiche Hobbyfotograf Herbert Pichler, Leiter der Fahrschule Pichler, interessierten (Urlaubs-)Fotografen als wichtigen Tipp als Grundlage fürs Fotografieren mitgeben. Pichler: „Man sollte allerdings die Kamera nicht überbewerten. Ein guter Fotograf macht auch mit einer Durchschnittskamera gute Fotos und andererseits kann ein schlechter und ungeübter Fotograf mit der besten Kamera kaum gute Fotos machen.“

Automatik passt immer

Der 60-Jährige machte die Erfahrung, dass Automatikeinstellungen bei normalen Kameras für gewöhnliche Aufnahmen meist ausreichend sind, bei schlechten Lichtverhältnissen Probleme entstehen können. „Ich würde mir daher nicht unbedingt die billigste Kamera kaufen. Kommt man dann vielleicht doch auf den Geschmack, ist es besser vorher eventuell etwas mehr auszulegen und man hat länger Freude daran. Viele denken sich: anfangs reicht diese Kamera völlig aus und kommen dann bald drauf, dass sie doch nicht so ideal ist. Gerade Einschaltgeschwindigkeit und Auslöseverzögerung sind nicht zu unterschätzen. Ebenso sollte nicht zur langsamsten Speicherkarte gegriffen werden; schließlich werden gerne Serienaufnahmen gemacht und gefilmt.“

Kompakt im Urlaub

Für Fotos im Urlaub empfiehlt der Fahrschulleiter eine Kompaktkamera, die meist einen großen Zoombereich haben und dadurch dass sie klein und leicht sind unkompliziert mitgenommen werden können. Die besten qualitativen Einstellungen für die Aufnahmen sollten bei jeder Kamera vorgenommen werden. „Man sollte die Kamera immer dabei haben. Wenn ich sie dabei habe, mache ich auch Fotos. Bei größeren Kameras, die nicht immer gerne mitgenommen werden, fehlt einem die Übung. Smartphones machen inzwischen auch sehr gute Fotos und sind Billigstkameras ebenbürtig.“

Mut zum Aussortieren

Fotos von guten Fotografen anschauen, welche Einstellungen haben diese vorgenommen, selber viel ausprobieren: etwa dasselbe Motiv einmal in der Mitte des Fotos und einmal seitlich versetzt zu fotografieren. Man sollte den Mut haben die Fotos möglichst nach dem Fotografieren am Laptop auszusortieren, um die Bilder größer zu sehen als am Display der Kamera; man kommt dann drauf: Nur ein Teil ist wirklich gut. Mit der Zeit sollte man von der Automatikeinstellung eher weggehen und Motivprogramme bei der Kamera ausprobieren. Diese nehmen Einstellungen für die Situation vor, etwa Sport, Portrait, Nahaufnahme.Herbert Pichler macht selbst gerne Fotobücher und weiß aus Erfahrung: Diese schaut man sich auch an! Immer wieder freut er sich über seine Reisefotobücher mit Eindrücken aus Kenia, Nepal und anderen Ländern.
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