10.07.2016, 19:34 Uhr

Bezirk Rohrbach räumt in Frankenburg ordentlich ab

(Foto: Foto: FF St. Martin)
BEZIRK. Über 12.000 Starter stellten sich dem Feuerwehrbewerb des Landes Oberösterreich für Jugend- und Aktivgruppen. Der Höhepunkt der heurigen Saison verlief äußerst erfolgreich für den Bezirk Rohrbach. „Wir haben 21 Spitzenplätze einheimsen können und uns für ganz wichtige Bewerbe qualifizieren können“, ist Bezirkskommandant Bröderbauer stolz auf die Leistungen.

Erwartungen voll erfüllt

Zur Jugend: St. Martin (Zweiter und Dritter) und Niederwaldkirchen (Zweiter und Fünfter) konnten die Erwartungen erfüllen. „Mit diesen Spitzenleistungen dürfen sie auch am Bundesbewerb 2016 in Feldkirch in Vorarlberg teilnehmen und gehören damit nicht nur zur Spitze in Österreich, sondern sie werden mit ein wenig Glück auch ganz vorne mitlaufen“, ist der Delegationsleiter der oberösterreichischen Gruppen Siegi Kepplinger überzeugt. Ganz stark zeigte sich auch die Gruppe der FF Plöcking mit zwei erreichten Spitzenplätzen. Sie führen damit das weitere Feld an, wo sich noch die FF Putzleinsdorf, die FF Niederkappel und die FF Oedt platzieren konnten.

Julbacher Damen ganz vorne mit dabei

Drei Landessiege bei den Erwachsenen zeigten die Vorherrschaft des Bezirkes Rohrbach. Mit einem Doppel-Landessieg überzeugten die Damen aus Julbach. „Sie waren ganz stark und konnten alle hinter sich lassen. Nach einer verlorenen Wette musste ich der Siegerehrung somit im Damen-Dirndl beiwohnen. Für solche Tage tut man aber fast alles“, war Trainer Alois Schneeberger überglücklich.

St. Martin qualifizierte sich

Bei den Herren sorgte die Qualifikation für die internationalen Feuerwehrwettkämpfe 2017 in Villach für Hochspannung. Nur alle vier Jahre gibt es die Chance und St. Martin konnte sie nützen. „Ein perfekter Lauf, ganz nach unseren Vorstellungen, da haben sich die körperlichen Strapazen der letzten Wochen bezahlt gemacht“, waren sich die Betreuer Markus Mahringer und Hannes Kehrer einig. Mit einer hervorragenden Zeit im Löschangriff von 28,54 Sekunden waren sie nicht zu schlagen. Sie gewannen den Tagessieg und vertreten somit Oberösterreich gegen starke Mannschaften vor allem aus Slowenien, Kroatien, Deutschland und auch dem restlichen Österreich. Die Tageswertung war überhaupt ganz erfolgreich. Hier konnten sich noch Hinterschiffl, Rannariedl und Peilstein je zwei mal, sowie Kirchberg und Mistlberg in den Spitzenrängen behaupten. „Das ist eine beeindruckende Breite und lässt auch für den Bundesbewerb 2016 in Kapfenberg hoffen“, freute sich Bewerbschef Manfred Lanzersdorfer. Bei eben diesem Bundesbewerb dürfen neben St. Martin noch Hinterschiffl, Peilstein, Rannariedl, Kirchberg, Mistlberg und die Damen aus Julbach starten.
Alle Ergebnisse sind unter bewerbe.ooelfv.at abrufbar.
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