14.03.2016, 17:01 Uhr

Kindergärten haben nur eine Woche zu

Gemeinsam mit dem Landes-Krankenhaus bietet die Stadtgemeinde heuer eine Sommerbetreuung. Es gibt in der Stadt daher nur eine Woche, wo kein Kindergarten offen hat. (Foto: Foto: gespag)

In der Bezirkshauptstadt wird heuer erstmals eine Sommerbetreuung für Kinder von zwei bis zwölf Jahren angeboten.

ROHRBACH-BERG (wies). Stark verbessert werden in den heurigen Sommerferien die Öffnungszeiten in den beiden Kindergärten der Bezirkshauptstadt. Dank der Kooperation mit dem Krankenhaus bleibt nur mehr eine Woche, wo kein Kindergarten offen hat.

Versprochen und gehalten

Versprochen und gehalten hat die Verbesserung der Kinderbetreuung die ÖVP vor der Wahl. "Das haben wir gehalten", betont ÖVP-Parteiobmann Roland Straußberger. „Neben den bewährten Verlängerungswochen in einem Kindergarten gibt es zusätzlich eine Sommerkinderbetreuung, bei der Kinder von zwei bis zwölf Jahren zwar im Kindergarten, aber extern durch das Hilfswerk betreut werden“, erklärt Familienstadträtin Bettina Stallinger. „So wird das Kindergartenpersonal entlastet und kann den Urlaub im Sommer konsumieren."

30 Euro pro Woche

„Wir wollen Eltern unterstützen und Betreuungszeiten anbieten, die sie wirklich brauchen – aber es muss auch finanzierbar bleiben“, betont Bürgermeister Andreas Lindorfer. Gratis ist die Sommerbetreuung daher nicht: 30 Euro Fixbetrag pro Woche und Kind müssen die Eltern berappen. Der Gemeinde Rohrbach-Berg kostet die Sommerbetreuung etwa 3000 Euro. Generell ist die Kinderbetreuung ein großer finanzieller Brocken im Budget der Statgemeinde. Pro Jahr verzeichnet man mehr als 200.000 Euro Abgang in den beiden Kindergärten.

15 bis 20 Kinder

Im Vorfeld des geplanten Sommerkindergartens hat man den Bedarf dafür erhoben. Demnach wird eine Gruppe mit 15 bis 20 Kindern zustande kommen. Allerdings nur, weil auch das Krankenhaus mitmacht. Betriebsrat Hermann Linkeseder sagt: „Wir bieten die Sommerkinderbetreuung im LKH Rohrbach seit 2013 an. Beim ersten Mal waren es gleich 26 Kinder, dann ist der Bedarf stetig weniger geworden. Die Kooperation mit der Stadtgemeinde bringt für uns Vorteile.“ Zum einen ist eine vernünftige Gruppengröße gesichert und für die Betreuung herrschen im Kindergarten beste Rahmenbedingungen.
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