17.03.2016, 00:00 Uhr

Sunnbeng als Ort zum Reden

Hermann Eckerstorfer und Helmut Eder zeigen vor, was man auf der Sunnbeng machen kann: Rundschau lesen zum Beispiel.

Mobile Sunnbeng kann ausgeborgt werden und soll echte Kommunikation in Dorf und Ort fördern.

BEZIRK (wies). Bei den Sunn-#+seitngesprächen im September des Vorjahres drehte sich alles um verschandelte Landschaften. Tarek Leitner diskutierte in Haslach mit Interessierten. Dieses Thema will man heuer bei der Sunnseitn, die am 10. und 11. September stattfindet, weiterdenken. "Es wird heuer um schöne Orte gehen und darum, wie wir sie erhalten und fördern", verrät Organisator Helmut Eder. Er ist auch Mitdenker im Verein "Granitsplitter". Dort ist "Mut zur Schönheit" das Jahresthema. Maler, Bildhauer und Künstler Hermann Eckerstorfer aus Helfenberg setzt die Idee der mobilen Sunnbeng in die Tat um. Er baut aus heimischem Holz – Fichte, Apfel und Lärche eine Sunnbeng, die problemlos auf einen Autoanhänger geladen werden kann. "Die Holzelemente, die ich in das Stück einbaue, sollen Dinge andeuten, die man auf der Sunn-#+beng machen kann", erklärt er. "Schnattern, Tagträumen, die Füße hochlagern oder Pläne schmieden. Die Holzenden deuten darauf hin."

Premiere am 11. September
Bis zur Unterkagerer Sunnseitn wird das Bankerl fertig sein. Dort wird es präsentiert. "Wir bitten dort Flüchtlinge, Platz zu nehmen und zu erzählen", sagt Eder. Dann soll die Sunnbeng auf Reisen gehen und in verschiedenen Orten aufgestellt werden. "Ziel ist es, Jung und Alt und verschiedene Kulturen zu verbinden. Einen Treffpunkt zu schaffen, abseits der Facebook-Welt im realen Leben", sagt Eder. "So können wir Orte wieder mehr beleben." Auch über die Grenze soll die Sunnbeng wandern und die Kommunikation fördern.

Orte "buchen" Bank
In Haslach wird die wandernde Sunn-#+beng am 18. September im Aumayr-Garten aufgestellt sein. Der Museumsverein plant dazu eine Veranstaltung. Am Sonntag, 25. September, steht die Sunnbeng in Kollerschlag. "Bürgermeister und Gemeindevorstand werden darauf Platz nehmen und den Fragen der Bürger Rede und Antwort stehen", sagt Wolfgang Baumüller: "Wir wollen ermutigen, direkt Fragen an die Politiker zu stellen, nicht hintenrum im Wirtshaus zu schimpfen."

Zur Sache:

Details zur mobilen Sunnbeng kennt Helmut Eder: he.eder@eduhi.at Er nimmt auch Reservierungen des Bankerls entgegen.

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