06.06.2016, 07:50 Uhr

Arnreit ist im Regen eine Macht

(Foto: Foto: Manfred Lindorfer)

Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit zeigte sich in der letzten Runde des Grunddurchganges im Meister Play Off der Frauen Bundesliga einmal mehr als Regenspezialist und ließ SK Vöest Linz keine Chance. Damit sicherte sich Arnreit den vierten Platz in der Feldbundesliga und verfehlte das Final 3 nur um einen Rang.

ARNREIT. Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit war im Match gegen SK Vöest Linz die dominante Mannschaft. Bereits vor Spielbeginn setzte Regen ein, der im Laufe des Matches immer intensiver wurde. Arnreit beeindruckte bei den schwierigen Bodenverhältnissen vor allem mit dem besseren Zuspiel aus allen Positionen. So konnte Vöest ständig unter Druck gesetzt werden, die Gäste kamen aus dem Spiel kaum zu Rückschlägen. Nicht nur die Arnreiter Abwehr stand ausgezeichnet, im Angriff ergänzten sich Viktoria Neumüller und Katharina Gahleitner perfekt und glänzten auch mit perfekt zugespielten „Rettungsbällen“, die im Regen ganz besonders wichtig sind um so im Rückschlag zu punkten.
Die Frühjahrssaison klingt damit für Arnreit versöhnlich aus, auch wenn das Ziel, in das Final 3 einzuziehen, nicht erreicht wurde. Nun wollen die Girls den OÖ. Faustballcup für sich entscheiden, dabei kommt es am kommenden Mittwoch, 8. Juni, um 18.30 Uhr in Arnreit zum Schlagerspiel gegen den Bundesligaleader Union Raiffeisen Haidlmair Nußbach.

Stress mit der Dress

Im Abstiegs Play OFF musste sich Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit 2 beim direkten Konkurrenten um den Verbleib in der Bundesliga Askö Seekirchen mit 0:4 geschlagen geben und muss damit in die OÖ. Landesliga absteigen.
Stress hatten die Arnreiter Girls mit der Anreise, nachdem vorerst die Dressen zu Hause vergessen wurden und von Linz nochmals zurück gefahren wurde. Sie trafen erst zu Spielbeginn ein, doch der gastgebende Verein wollte trotz Vorinformation nicht mehr antreten und somit das Spiel am grünen Tisch für sich entscheiden lassen, da Arnreit erst um 5 Minuten nach 14 Uhr am Spielfeld stand. Das Spiel wurde dann dennoch unter Protest von Seekirchen gespielt, die junge Arnreiter Mannschaft kam aber nicht mehr richtig ins Siel und musste sich klar geschlagen.

Knapp den Aufstieg verpasst

Die Arnreiter Männer lieferten sich in der 2. OÖ Landesliga Nord einen bis zum letzten Ballwechsel spannenden Zweikampf um den Aufstieg in die 1. Landesliga. Nachdem in der Finalrunde Haslach mit 3:0 Sätzen bezwungen wurde und der Konkurrent Hirschbach 2 Sätze gegen den Drittplatzierten abgeben musste kam es zu einem „Endspiel“ um den Meistertitel in der 2. Landesliga Nord. Dort dominierte im ersten Satz Hirschbach und dann wiederum Arnreit. In der Verlängerung des dritten Satzes donnerte Arnreits Kapitän Gerald Herrnbauer einen Satzball ins Seitenout und verspielte somit die Chance auf eine Führung von Arnreit. Es ging spannend weiter, doch auch im vierten Satz hatte Gastgeber Hirschbach die Nase in der Verlängerung knapp vorne.

Kids verfehlen die Medaillenränge

Bei den oberösterreichischen Landesmeisterschaften der weiblichen Jugend U14 und U18 in Reichenthal verfehlten die Arnreiter Girls die Medaillenplätze und schafften somit die Qualifikation für die Österreichischen Meisterschaften nicht.
Die Jugend U14 sicherte sich nach der den Gruppenspielen den zweiten Platz und spielte gegen Laakirchen um den Einzug ins Finale. Dieses Spiel gewannen die späteren U14 Landesmeisterinnen und somit lautete das Spiel um Platz drei Arnreit gegen Waldburg. Im kleinen Finale konnten sich die Arnreiter Mädels nicht durchsetzen und wurden daher undankbarer Vierter.
Bei den U18 Mädels lief es nicht ganz nach Plan denn gleich zu Beginn fiel Magdalena Kehrer wegen einer Schulterverletzung aus und somit musste die erst fünfzehnjährige Magdalena Würfel alleine Angriff und Rückschlag bewältigen. Auch in der Abwehr schlichen sich viel zu viele Eigenfehler ein. Nach und nach kam das Team besser ins Spiel und konnten gegen Freistadt und St. Martin Achtungserfolge für sich entscheiden. Dies reichte jedoch nicht aus um Platz vier zu erreichen, da St. Martin ein besseres Ballverhältnis hatte. Erster wurde Höhenhart vor Reichenthal und Freistadt.
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