20.06.2016, 08:09 Uhr

Ein packendes Hin und Her bei der Judo-Bundesliga

Das vielleicht hochklassigste Duell gab es bis 73 kg, wo sich mit Georg Reiter und Lukas Reiter der Ex- und aktuelle Staatsmeister gegenüberstanden. (Foto: Foto: Christian Fidler)

Zuschauer erleben bei 7:7 gegen Wimpassing ein packendes Hin und Her. Wallner avanciert zum Legionärs-Schreck.

NIEDERWALDKIRCHEN. In der Judo-Bundesliga mussten beide Teams Ausfälle verkraften. Während beim UJZ neben Daniel Allerstorfer (Olympia-Vorbereitung in Porec/CRO) und die Legionärs-Granate Marcus Nyman fehlten, tanzte Wimpassing in Niederwaldkirchen gleich nur mit einem Legionär an. Der war mit Matteo Piras zwar noch eher unbekannt, hinterließ gegen Tobias Weixelbaumer aber einen Bomben-Eindruck. Der frischgebackene italienische Meister servierte den Petringer einen Tag nach dessen 21. Geburtstag mit Uchi-mata bzw. Würger zweimal eiskalt ab. "Eine wunderbare Partie zum Zuschauen. Unterm Strich geht auch das Remis vollauf in Ordnung", waren sich mit Adi Zeltner und Pepi Reiter beide Coaches einig.

Wallner schlägt beide Legionäre

Aus Wimpassinger Sicht war vor allem Florian Wallner der Vater des Punktgewinns. Er konnte mit Tomas Knapek und Milan Randl beide UJZ-Legionäre bezwingen. "Das ist nicht das erste Mal, dass er einen Legionär schlägt", spricht Zeltner von quasi einer Spezialität Wallners.
Das erschwerte natürlich das Leben der Heimischen ungemein, die sich jedoch auf einen neuerlich stark aufkämpfenden Simon Hofer (siegte gegen Patrick Ganselmayer mit Seoinage und Johann Schmid mit Hebel) verlassen konnten. Dazu überraschte Gregor Eibensteiner mit einem Ipponsieg über Ex-Staatsmeister Stefan Moser. "Außerdem ist uns der Aufstellungspoker in der 100er-Klasse im zweiten Durchgang aufgegangen", spielt Reiter auf Rainer Binder an, der den leichteren Andreas Wenisch mit einem Sumigaeshi ipponsierte.

Hochklassiges Duell

Das vielleicht hochklassigste Duell gab es bis 73 kg, wo sich mit Georg Reiter und Lukas Reiter der Ex- und aktuelle Staatsmeister gegenüberstanden. War Georg im ersten Durchgang mit einer Seoi-toshi-Granate erfolgreich, revanchierte sich Lukas im zweiten mit einem umgedrückten Beinwurf. Mit einem Festhalter in den letzten Sekunden finalisierte Lukas den Sieg.
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