08.03.2016, 09:44 Uhr

Neun junge Weinkellnerinnen

Farbe, Duft und Geschmack sind wichtige Merkmale des Weins. (Foto: Foto: privat)
ROHRBACH-BERG. An den Berufsbildenden Schulen gibt es die Möglichkeit, in einem Freigegenstand die Jungsommeliére-Ausbildung zu absolvieren. Kürzlich sind neun Schülerinnen zur Prüfung angetreten und haben bestanden. "Ich bin sehr stolz auf die guten Leistungen", sagt Gertraud Hollentin, Lehrerin und Leiterin des Kurses. Die Prüfung bestand aus vier Teilen: Theoretisches Wissen über den Wein, die Weinsensorik, bei der fünf Getränke zur Verkostung standen sowie die detaillierte Beschreibung von fünf Weinen. Im letzten Teil wurden die praktischen Fähigkeiten in Sachen Wein getestet.

Weinkarte erarbeitet

"Die Schülerinnen haben eine Weinempfehlung für ein viergängiges Menü geschrieben, Weine dekantiert, serviert und ein Fachgespräch geführt", berichtet Hollentin. In der Prüfungkommission saßen Regina Hinteregger (HLW Kirchdorf), Gertraud Hollentin, Sandra Reisinger (Vinothek Rohrbach) und Fachvorständin Ilse Hammer. Im Vorfeld der Prüfung haben die Schülerinnen auch Weinkarten geschrieben – mit den 50 österreichischen Weinen als Empfehlung. "Diese sehr kreative Karte könnte man 1:1 in die wirtschaftliche Praxis übernehmen", sagt Hollentin.

Was bringts?

Neben dem Fachwissen zum Thema Wein bringt der Sommelier-Kurs auch eine Zusatzqualifikation für den Lebenslauf. "Nicht nur, wenn man später in der Gastronomie tätig sein möchte", sagt die Lehrerin. Dieses Zertifikat ist von der Wirtschaft anerkannt und ermöglicht den Zugang zur Ausbildung zur Diplomsommeliére nach zwei Jahren Praxis und den Einstieg zur Ausbildung an den Weinakademien.

Im Mai startet erneut ein Kurs, 17 Schüler des dritten Jahrgangs werden ihn absolvieren.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.