20.05.2016, 18:00 Uhr

Gelbe Bank als Sitzfläche für alle

Sabine Heine mit dem Modell und der realen gelben Bank: Die Farbgebung hat das alte Santora-Schild rechts oben im Hintergrund bestimmt.

Sabine Heines Bank in der Schwendergasse ist eine kreative Schnittstelle

RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. In ihrer "Sitzfläche" renoviert die Künstlerin Sabine Heine alte Sitzmöbel und haucht Designerstücken aus den Jahren 1900 bis 1980 neues Leben ein. Was sie immer schon störte, war, dass der große Freiraum vor ihrem Geschäft ungenutzt blieb. "Dabei gibt es auf der ganzen Straße keine einzige Möglichkeit, sich auf einem Bankerl auszuruhen oder einmal kurz die schweren Einkaufstaschen abzustellen", so Heine. Besonders für ältere Menschen oder Mütter mit ihren Kindern, aber auch für Jugendliche wäre der Platz vor der "Sitzfläche" zum konsumfreien Verweilen ideal. Kurzerhand beschloss sie, ein passendes Sitzmöbel zu entwerfen. Inzwischen wird die Bank gerne von den Passanten genutzt.

Jetzt wird es rund um die "Gelbe Bank" noch lebendiger. Dort startet nämlich eine eigene Veranstaltungsreihe. "Meine tägliche Zielgruppe sind vor allem ältere Menschen, auf die sonst leider oft vergessen wird", so Heine.

Los geht es am 11. Juni mit einem Auftritt von Martha Labil, Clownin, Akrobatin und Comedykünstlerin. Am 18. Juni tritt das Wienerlied-Duo "Wiener Brut" auf. Unterstützt wird "Sitzfläche"-Chefin Sabine Heine vom Verein "Samstag in der Stadt". "Sich der Senioren anzunehmen, ist ein besonders wichtiges Thema. Sie sind meist leise, halten sich im Hintergrund und werden bei Projekten oft vernachlässigt", sagt Nadia Prauhart vom Verein.

Mehr Informationen: www.sitzflaeche.at
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