23.05.2016, 01:18 Uhr

Was ist CFD?

CFD ist die Abkürzung für „contract for difference“, was im Deutschen mit „Differenzkontrakt“ übersetzt wird. Mit Hilfe von CFDs wird mit einem Produkt gehandelt, das gar nicht real besessen werden muss. Beliebt sind hier zum Beispiel der DAX, aber auch Rohstoffe wie Gold und Silber. Beim Handel am CFD Market wird auf steigende (long) oder aber auf fallende (short) Kurse gesetzt. Im Endeffekt wird auf die Zinszahlungen des Produkts während der Laufzeit eines CFD spekuliert. Bei richtiger Einschätzung der Kursentwicklung fällt so ein Gewinn für den Kunden ab. Arbeitet der Kurs dagegen gegen den abgeschlossenen CFD, so bedeutet dies einen Verlust.



Ebenso wie Devisen werden auch CFD direkt zwischen Anbieter (in dem Falle der Broker wie CornerTrader - Web: www.cornertrader.ch/de/
) und Käufer gehandelt. Eine Börse ist nicht zwischengeschaltet. Dadurch fallen nur geringe Kosten für den Handel an und der Kunde ist nicht von den Öffnungszeiten der Börse abhängig, sondern kann jederzeit sofort CFD handeln.

Risiko


Bei CFDs handelt es sich in der Regel um sogenannte Hebelgeschäfte. Das bedeutet, dass ein deutlich größerer Geldbetrag bewegt werden kann, als eigentlich auf dem Handelskonto zur Verfügung steht. Bei einem Hebel von 1: 100 zum Beispiel reicht eine Investition von 100 Euro aus, um CFDs im Wert von 100.000 Euro abzuschließen. Das bedeutet zum Einen natürlich, dass die Gewinne deutlich höher ausfallen können, als wenn nur die tatsächlich verfügbare Summe investiert worden wäre. Auf der anderen Seite kann aber auch der Verlust in bestimmten Fällen die Einlage übersteigen. In diesem Fall besteht bei vielen Anbietern eine sogenannte Nachschusspflicht. Wenn der Handel also nicht rechtzeitig geschlossen wurde und mehr als die Einlage verloren wurde, ist der Kunde dazu verpflichtet, den verlorenen Betrag auf sein Handelskonto einzuzahlen um die Verluste auszugleichen.

Die Teilnahme am CFD Market stellt also ein hohes Risiko dar und sollte gut durchdacht werden. Es empfiehlt sich grade für Anfänger, keine zu hohen Hebel im Anspruch zu nehmen um die Gefahr, nachschießen zu müssen zu verringern.
Da es sich um hochgradig spekulative Geschäfte handelt, sind zwar hohe Gewinne möglich, die Gefahr eines Totalverlustes ist jedoch auch zu jeder Zeit gegeben. Dies sollte bei der Investition in CFD berücksichtigt werden. Daher sollte nur Geld investiert werden, dessen Verlust ohne Probleme verschmerzt werden kann.

Bei vielen Brokern kann ein kostenloses Demokonto eingerichtet werden. Dadurch können erste Erfahrungen auf dem CFD Market gesammelt werden, ohne dass eigenes Geld investiert und ein finanzielles Risiko eingegangen werden muss. Durch die Nutzung eines Demokontos können auch die Funktionen der Software des jeweiligen Brokers in Ruhe kennengelernt werden.
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